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Erst noch einmal gemeinsam feiern, dann ganz weit weg

Abiball

30.000 Euro mussten für den diesjährigen Abiball aufgebracht werden. Um diese Summe zu generieren, wurden die Schüler kreativ.

Haltern

von Patrick Radtke

, 05.07.2018
Erst noch einmal gemeinsam feiern, dann ganz weit weg

Charlotte Kleine und Jana Schulte (v.l.) freuen sich auf den anstehenden Abiball. © Radtke

Gut zweieinhalb Jahre läuft sie schon, die Vorbereitung auf den Abiball. Am Samstag ist dann endlich der große Tag. „Es war schon stressig, aber jetzt freue ich mich drauf, wenn alles klappt wie geplant – hoffentlich“, sagt die 18-jährige Jana Schulte aus Sythen lachend. Gemeinsam mit acht weiteren Schülern gehört sie dem Abiballkomittee des diesjährigen Abiturjahrgangs vom Joseph-König-Gymnasium an.

Zwei Stufenpartys und eine Abiturzeitung

Ihre Aufgabe klingt erst einmal leichter, als sie ist. Denn neben der schwierigen Kommunikation über Whatsapp-Gruppen und den Versuch, alle Wünsche der Mitschüler berücksichtigen zu können, musste die Gruppe circa 30.000 Euro aufbringen, um in der Seestadthalle ein schönes Fest für die rund 150 Absolventen organisieren zu können. Zwei Stufenpartys, eine Abiturzeitung mit den Steckbriefen der Schülerinnen und Schülern und mehrere Waffel- sowie Glühweinverkäufe später, ist Jana sicher, dass alles finanziert ist und die Abiturienten einen tollen Abschluss ihres Schuldaseins feiern können.

Das Geld geht neben dem Catering auch in die Security, den Veranstalter André Michalczak, den Fotografen von QED und das geplante Programm. Das soll ein bunter Mix werden und Möglichkeit zum Lachen, zum in Erinnerungen schwelgen und zum Feiern bieten. So stehen Spiele mit den Lehrern ebenso auf dem Programm wie das Steigenlassen von Heliumluftballons mit den eigenen Wünschen, die Wahl des Ballkönigs und der Ballkönigin und einem Vater-Tochter beziehungsweise Mutter-Sohn-Tanz.

Und wenn sich die Eltern dann so langsam ab 23 Uhr verabschiedet haben, werden die Boxen noch einmal richtig aufgedreht. Aus Standard- wird dann Discotanz. Karten hierfür gibt es übrigens für alle ab 16 Jahren (bis 18 Jahren mit volljähriger Begleitung) noch für acht Euro in der ersten großen Pause an der Schule oder bei Sopas, der Suppenbar an der Annabergstraße.

Und dann weit weg, um die Welt zu sehen

„Es wird schön noch einmal alle zu sehen und gemeinsam zu feiern, auch mit den Lehrern“, sagt Charlotte Kleine, die ebenfalls in die Planung des Abiballs involviert war. Und danach? „Es geht erst einmal nach Australien. Ich mache dort ein Jahr Au-Pair“, sagt Charlotte und Jana steigt mit ein. „Und bin für ein halbes Jahr Work & Travel in Down Under“. Das ferne Ausland statt Deutschland also. Da sind Jana und Charlotte nicht alleine. Auch fünf Mitschülerinnen und Mitschüler würden erst einmal andere Ecken der Welt erkunden – und verteilen sich dann überall, um den nächsten Schritt in den Beruf oder das Studium zu gehen.

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