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Aktion von Stadt und Polizei

Graffitis sollen für mehr Sicherheit für Radfahrer sorgen

HALTERN Mit einer etwas ungewöhnlichen Aktion will die Polizei in Kooperation mit der Stadt für weniger Fahrradunfälle sorgen. Das Patentrezept: Eine Schablone und Sprühfarbe aus der Dose. Den Anfang machte Polizeihauptkommissar Teichert an der Holtwicker Straße, wo viele Gefahren lauern.

Graffitis sollen für mehr Sicherheit für Radfahrer sorgen

Polizeihauptkommissar Jörg Teichert und Holger Korf (Sachbearbeiter Straßenverkehr) sprühten ein Verkehrspiktogramm an die Fahrrad-Ausfahrt des Joseph-König-Gymnasiums, um Radfahrer auf Gefahren hinzuweisen.

Mit einer sogenannten Graffiti-Aktion soll in den kommenden Wochen an vielen verschiedenen Stellen in der Stadt mithilfe von Piktogrammen auf Gefahren für Radfahrer aufmerksam gemacht werden.  Den Auftakt zu der Aktion machte Polizeihauptkommissar Jörg Teichert gestern an der Holtwicker Straße. Mittels großer Schablonen brachte er die ersten Piktogramme mit gelb leuchtender Graffiti-Sprühfarbe an. Erster Gefahrenpunkt: die Ausfahrten der Fahrradparkplätze am Schulzentrum und an der Joseph-Hennewig-Schule, wo Schüler tagtäglich mit ihren Rädern auf die Straße düsen.

Je nach Witterung und Inanspruchnahme wird die Farbe einige Wochen zu sehen sein und dann langsam verblassen. „Es ist eine punktuelle Aktion, bei der es in erster Linie wichtig ist, dass auf die Gefahrenstellen aufmerksam gemacht wird und die Menschen darüber sprechen“, sagte Teichert gestern, der aber natürlich auch das Ziel der Unfall-Reduzierung in den Mittelpunkt rückte. An den drei Schulen werden die Schüler nun durch den Schriftzug „Todsicherer Musikgeschmack“ dazu aufgefordert, beim Radfahren keine Musik zu hören. Das Piktogramm zeigt einen musikhörenden Radfahrer, der von einer Straßenbahn angefahren wird. „Die Aktion kommt ursprünglich vom Polizeipräsidium Düsseldorf“, sagt Teichert, so sei auch die Straßenbahn zu erklären. In den nächsten Wochen wollen Polizei und Stadt mit dem gleichen Verfahren, aber anderen Piktogrammen, auf weitere Gefahren-Punkte in der Stadt aufmerksam machen – etwa auf Geisterradler, tote Winkel und Autofahrer, die ihre Autotüren unachtsam öffnen und dabei Radler treffen könnten.

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