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Zirkusprojekt

Joseph-Hennewig-Schüler brachten Manege zum Glühen

HALTERN Viel Artistik, jede Menge Feuer, laute Musik – all das und noch viel mehr gab es am Freitag und am Samstag in beiden Vorstellungen des Zirkusprojekts der Joseph-Hennewig-Schule. Für Erstaunen sorgte unter anderem ein ziemlich langes und glattes Reptil.

Joseph-Hennewig-Schüler brachten Manege zum Glühen

Keine Angst, auch nicht vor dieser Python, hatten die Schüler der Joseph-Hennewig-Schule.

Während es am Freitagnachmittag in Haltern regnete, dass man sich lieber nicht aus dem Haus bewegt hätte, gab es im Zirkuszelt vor der Joseph-Hennewig-Schule ein Programm zu sehen, dass aufgrund der Kürze der Proben erstaunlich gut von der Bühne ging.

Lediglich vier Übungseinheiten a 30 Minuten hatten die Schüler der fünften, sechsten und siebten Jahrgangsstufe unter der Woche Zeit, um ihre Nummern einzustudieren. Herausgekommen ist eine zweistündige Show, die es in sich hatte. Der Zirkus Oskani, maßgeblich verantwortlich für das Programm, scheint da ganze Arbeit geleistet zu haben.

Da gab es zum Beispiel die „Alten Herren“, die mit ihren blau-weißen Anzügen und den pantomimischen Bewegungen für viele Lacher sorgten. Akrobatik gepaart mit Slapstick – das passte. Clowns und Trampolinspringer sorgten unterdessen für viel Abwechslung. Kein Wunder, dass Ludger Zander, stellvertretender Schulleiter der Joseph-Hennewig-Schule, am Ende ein gutes Fazit zog.

Zirkusprojekt Joseph-Hennewig-Schule

Der stellvertretende Schulleiter, Ludger Zander, richtete ein paar einführende Worte an das Publikum.
Zu Beginn der Show präsentierten sich alle Schüler in der Manege.
Die "Alten Herren" sorgten für viele Lacher.
Die "Alten Herren" sorgten für viele Lacher.
Heiß her ging es bei der Show der Fakire.
Heiß her ging es bei der Show der Fakire.
Heiß her ging es bei der Show der Fakire.
Keine Angst vor dem Feuer hatte die coole Fakir-Gruppe.
Keine Angst vor dem Feuer hatte die coole Fakir-Gruppe.
Eine Python sorgte für Erstaunen im Publikum
Artistik gab es nicht zu knapp.
Artistik gab es nicht zu knapp.
Akrobatik boten die Trapez-Turner.
Artistik gab es nicht zu knapp.
Akrobatik boten die Trapez-Turner.
Akrobatik boten die Trapez-Turner.
Akrobatik boten die Trapez-Turner.
Akrobatik boten die Trapez-Turner.
Auch die Zuschauer wurden in die Show eingebunden.

„Das war für viele Schüler ein Highlight ihrer Schullaufbahn“, so Zander, der insbesondere den pädagogischen Effekt des Zirkusprojekts herausstellte. „Für das Selbstwertgefühl hatte die Woche im Zirkus und der Auftritt vor gut 200 Zuschauern einen sehr guten Effekt.“ Wie sonst hätten die Jungs der feuerspuckenden Fakir-Gruppe mit nacktem Oberkörper eine Python durch die Manege tragen können und sich mit blanken Fußsohlen auf ein Nagelbrett oder einen Scherbenhaufen stellen können?

Auch mutig: Die Trapez-Artisten, die ohne Netz und doppelten Boden in luftiger Höhe des Zirkuszelts turnten, dass es vielen schwindelig wurde. „Da waren viele tolle Einlagen dabei“, lobte Ludger Zander, der die gut besuchte Show am Freitagabend mit großem Interesse verfolgte. Ein bisschen enttäuscht zeigte sich Zander hingegen über die nicht so gute Resonanz bei der zweiten Vorstellung, die am Samstagvormittag stattfand. „Das mag daran liegen, dass man solche Shows lieber am Abend besucht“, vermutet er. Dennoch: Künftig soll das Zirkusprojekt alle drei Jahre stattfinden. Im Jahr 2017 werden dann die nächsten Schüler der fünften, sechsten und siebten Jahrgangsstufe wahrscheinlich in den Genuss des Zirkusprojekts kommen. 

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