Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Polizei untersucht Beatmungsgerät nach Todesfall

Krankenhaus-Team verweist auf Ermittlungen

HALTERN Drei Tage nach dem Tod einer 71-Jährigen am Sixtus-Hospital dauern die Ermittlungen zur genauen Ursache noch an. Das Team des Krankenhauses möchte sich nicht zu den Hintergründen des Vorfalls äußern.

Krankenhaus-Team verweist auf Ermittlungen

Das Beatmungsgerät geriet in Brand. Das Feuer griff auf den Rollstuhl mit der Frau über. Foto: Benjamin Glöckner

Die Halternerin habe sich nach Zeugenaussagen im Rollstuhl im Außenbereich des Krankenhauses aufgehalten und dort eine Zigarette angezündet. Daraufhin geriet ein von der Frau genutztes Beatmungsgerät in Brand, die Frau starb am Nachmittag an ihren schweren Brandverletzungen.

„Es handelt sich bei diesem Vorfall um ein laufendes Ermittlungsverfahren, zu dem wir uns nicht äußern können“, teilt Krankenhaus-Sprecherin Birgit Böhme-Lueg auf Anfrage mit. Aus Datenschutzgründen könne man nicht mitteilen, weshalb die Frau ursprünglich im Krankenhaus behandelt wurde und ob sie das Gerät schon länger benutzte oder erst dort bekam. „Die Kollegen im Krankenhaus sind selbstverständlich sehr betroffen über diesen Todesfall“, so Böhme-Lueg.

Rollstuhl brannte - Patientin stirbt

Feuerwehreinsatz am Sixtus-Hospital - Hubschrauber landete

HALTERN Nach einem Feuer vor dem St.-Sixtus-Hospital musste eine Patientin des Krankenhauses am Samstagmorgen mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen werden. Nach ersten Erkenntnissen geriet das Beatmungsgerät der Frau in Brand. Das Feuer griff danach erst auf den Rollstuhl und dann auf die 71-Jährige über, die am Nachmittag ihren Verletzungen erlag. mehr...

„Bei der Behandlung mit Sauerstoff findet unausweichlich eine Sauerstoffanreicherung in der Umgebung des Patienten, insbesondere in Kopfnähe statt“, schreibt der Fachverband Medizintechnik Spectaris im Internet. Es reiche bereits ein sehr kleiner Funke, um Haare oder Kleidung zu entzünden. Der Sauerstoff fördere die Verbrennung intensiv. Auch nach Abschaltung des Gerätes halte die Sauerstoffanreicherung für eine längere Zeit an.

Die Ermittlungen der Polizei laufen noch, neue Erkenntnisse konnte Pressesprecherin Ramona Hörst am Dienstag nicht mitteilen. Das Beatmungsgerät würde aktuell genauer untersucht, man rekonstruiere zum Beispiel, ob alle Schläuche korrekt mit dem Gerät verbunden waren. „Nach derzeitigem Stand muss von einem Unglücksfall ausgegangen werden“, hieß es von der Polizei am Ostermontag in einer ersten Auskunft.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leiterin der Stadtbücherei Haltern zieht Bilanz und verrät Pläne

„Weg vom verstaubten Image“

HALTERN. Seit einem Jahr leitet Andrea Coenen-Brinkert die Stadtbücherei Haltern. Die Diplom-Bibliothekarin hat viel frischen Wind in die Einrichtung gebracht. Im Gespräch mit Ingrid Wielens verrät die 42-Jährige, was sie in naher und ferner Zukunft noch alles vorhat.mehr...

Vergewaltigung am Prozessionsweg in Haltern

Täter muss für Jahre ins Gefängnis

HALTERN/ESSEN An einem Februarabend herrschte erst Partystimmung, dann wurde eine Frau aus Haltern von zwei Männern vergewaltigt. Am Donnerstag fiel vor dem Landgericht Essen das Urteil.mehr...

Jugendlicher in Haltern niedergeschlagen

Polizei kommt Verdächtigen auf die Spur

Haltern Zwei Jugendliche aus Haltern waren in der Innenstadt unterwegs, als einer der beiden von Unbekannten brutal zu Boden geschlagen und getreten wurde. Noch in der Nähe kam die Polizei zwei Verdächtigen auf die Spur.mehr...

Eine Halterner Familie auf der Suche nach ihren Ahnen

Eine alte Ledertasche, ein Wehrpass und ein rätselumwobener Urgroßvater

Haltern Eine alte, schwarze Ledertasche hat Stephi und Thorsten Priesner dazu gebracht, nach ihren Vorfahren zu suchen. Über 100 Stunden haben sie bereits in die Arbeit investiert. Doch einige Geheimnisse bleiben.mehr...

Halterner Wanderfalken könnten Giftmord zum Opfer gefallen sein

Vogelschützer werden wegen Vergiftungsverdacht aktiv

Haltern Vor sechs Wochen wurden zwei tote Wanderfalken in der Innenstadt gefunden. Jetzt werden diese vom chemischen Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe auf Giftspuren untersucht. Der Verdacht: Die Tiere wurden umgebracht.mehr...

Ehemaliges Spielwarengeschäft Pieper fällt Nordwall-Quartier nicht zum Opfer

Laden zieht offenbar lediglich in der Rekumer Straße um

HALTERN. Ein Zeitplan für die Neugestaltung des Nordwall-Quartiers liegt noch nicht vor. Einzelne Vorhaben aber scheinen in trockenen Tüchern zu sein. Für das ehemalige Spielwarengeschäft Pieper gibt es gute Nachrichten.mehr...