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Rück- und Ausblick

Naturwildpark Granat zählt jährlich 30.000 Besucher

HALTERN Viel zutun ist derzeit im Naturwildpark Granat. Bevor die Frühjahrssaison beginnt, sind Reinigungs- und Reparaturarbeiten notwendig. Und nebenbei ist der Park weiterhin geöffnet. Ein bisschen Zeit für einen Rückblick auf 2014 und einen Ausblick auf dieses Jahr hat der Inhaber Holger Beckmann trotzdem.

Naturwildpark Granat zählt jährlich 30.000 Besucher

Besucher und Tiere im Wildpark Granat

„Mit der vergangenen Saison waren wir sehr zufrieden. Das milde Wetter hat uns in die Karten gespielt, insbesondere im Frühjahr und Herbst“, blickt Holger Beckmann, Inhaber des Naturwildparks Granat gut gelaunt auf das Jahr 2014 zurück. Seit 2010 leitet der 40-Jährige eigenverantwortlich den Betrieb, den er von seinem Vater übernommen hat.

Mittlerweile besuchen jedes Jahr bis zu 30.000 Besucher die Anlage zwischen Lavesum und Klein Reken. Der Wildpark liegt inmitten einer herrlichen Waldlandschaft, die zu erholsamen Spaziergängen einlädt. „Wanderern und Naturliebhabern wird hier die Gelegenheit geboten, abseits vom Trubel der Großstadt und vom alltäglichen Trott, das Wild zu beobachten und kennenzulernen“, erklärt Beckmann sein Geschäftsprinzip.

Freie Tiere

Dabei unterscheide man sich von anderen Einrichtungen, weil sich im Gehege fast alle Tiere völlig frei bewegen können – auf einem bergigen, reich bewaldeten Gelände von über 600.000 Quadratmetern Fläche. „Unser Bestand liegt ständig bei 400 bis 500 Tieren“, so Beckmann.

Der Wildpark

Einer der Wölfe im Naturwildpark Granat.
Ein Wildschwein im Naturwildpark Granat.  Wildschweine Naturwildpark Granat
Zwei Wildschweine im Naturwildpark Granat.  Wildschweine Naturwildpark Granat
Auch Damwild gehört zu den Tieren im Naturwildpark Granat
Meerschweinchen auf der Wiese
Eine Bronzepute hält Ausschau.
Auch Fasane gibt es im Wildpark.
Zu den Kleintieren im Park gehören auch Kaninchen.
Die Wellensittiche im Naturwildpark Granat haben sich offenbar lieb.
So sieht ein Emukopf aus.
Damwild Naturwildpark Granat
Damwild Naturwildpark Granat
Die Besucher sind den Tieren ganz nah.
Besucher und Tiere im Wildpark Granat
Guanakos leben im Wildpark - wilde Vorfahren des Lamas.
Der Schweinenachwuchs sättigt sich bei der Mutter.
Schweinenachwuchs
Auch Kängurus leben dort.
Weite Wiesen gehören zum Gelände des Naturwildparks.
Auch dicht begrüntes Waldgebiet befindet sich dort.
Auch dicht begrüntes Waldgebiet befindet sich dort.
Schön sieht der Wildpark auch bei gutem Wetter aus.
Auch dicht begrüntes Waldgebiet befindet sich dort.
Junge Besucher trauen sich nah an die Tiere heran.
Ein Luchs
Besucher im Naturwildpark

Rot-, Sika- und Damwild sowie Mufflons und Guanakos sind dabei zahlenmäßig am häufigsten vertreten. Auch Kängurus, Strauße, Luchse und sogar Wölfe können Besucher in Freigehegen beobachten. Hinzu kommen Sittiche, Tauben, Fasane und Hühner in vielen Rassen, Farben und Arten, die in Volieren gehalten werden.

Luchs ausgebüxt

Im vergangenen Jahr hatte der Park ungewollt für regionale Schlagzeilen gesorgt. Ein sieben Monate alter Luchs hatte sich durch ein Loch, das Unbekannte in den Zaun seines Geheges geschnitten hatten, aus dem Staub gemacht. „Es folgte ein Katz- und Mausspiel, dass uns einige Schweißperlen gekostet hat“, erinnert sich Beckmann. Die Geschichte nahm zum Glück ein Happy End. Nach seiner Ausreißer-Tour konnte der kleine Luchs schließlich Mitte Februar gefangen werden.

HALTERN Völlig unerwartet kehrte der junge Luchs, der am 25. Januar aus dem Wildpark Granat entwichen war, in sein Gehege zurück. Betreiber Holger Beckmann hatte nur noch wenig Hoffnung, dass er das neun Monate alte Tier wohlbehalten wiedersehen würde.mehr...

Da der Wildpark durchgehend an 365 Tagen im Jahr geöffnet ist, hat für Holger Beckmann und seine Mitarbeiter die neue Saison bereits begonnen. „Neben dem Alltagsgeschäft sind wir derzeit mit den Vorbereitungen auf die Frühjahrssaison beschäftigt.“ Gehege müssten gesäubert, Wege gereinigt, Reparaturen erledigt und neue Schilder angebracht werden. Irgendetwas falle immer an, so Beckmann.

Hoffen auf Nachwuchs

Beim Tierbestand seien in diesem Jahr keine Neuheiten geplant, verrät er. Stattdessen hofft der Wildpark-Leiter auf natürlichen Nachwuchs. „Den Anfang machen in der Regel unsere Wildschweine. Sie werden vermutlich bereits in wenigen Wochen frischen“, erklärt Beckmann. Und er fügt hinzu: „Für unsere Besucher werden wir den Aufenthaltsbereich am Eingang überarbeiten. Außerdem wollen wir in der Anlage neue Picknicktische zum Verweilen installieren.“

Der Eintrittspreis soll stabil bleiben. Erwachsene zahlen aktuell fünf Euro, Kinder (2 bis 12 Jahre) drei Euro. Auch der Erwerb von Jahreskarten ist möglich. 

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