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Ringe für zwei Jungstörche

DORSTEN Eigentlich sollten drei Jungstörche am Mittwochabend im Hervester Bruch beringt werden. Doch ein Jungtier ist gestorben. Seine beiden Geschwister sind nun für Lebzeiten gekennzeichnet.

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Blick vom Hubsteiger ins Storchennest: Zwei Jungvögel leben noch.

Ringmeister Michael Joebgens konnte nur noch zwei Jungstörche kennzeichnen.

Wie die Störche im Salat stolzieren eine Handvoll Journalisten durch den Hervester Bruch. Bei strömendem Regen suchen die Zuschauer Schutz unter ihren Schirmen. Der gelbe Hubsteiger bahnt sich ferngelenkt seinen Weg in Richtung Storchennest. Werner - oder Luise - entfernt sich, als sich das motorisierte Gefährt dem Nest nähert.

Landespfleger Jochen Ahlers, der freiberufliche Ornithologe und Ringmeister Michael Joebgens und eben die wenigen Journalisten versammeln sich unter der Nisthilfe. Michael Joebgens, der auch Mitarbeiter des Landesamtes  für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW ist, lässt sich vom Hubsteiger auf Nesthöhe bringen. Drei junge Störche liegen dort, aber ein Tier ist verstorben. Es muss aus dem Nest entfernt werden, ehe die beiden anderen beringt werden können.

Die Kamerafrau des WDR ist die Einzige, die ihn begleiten darf, da die Tragfähigkeit des Hubsteigers nur 200 Kilogramm beträgt und die Standfläche sehr klein ist. Schnell und präzise verrichtet der Fachmann seine Arbeit und kümmert sich dann um die wartenden Hobby-Ornithologen des Heimatvereins Hervest, die mit Walter Biermann, dem Initiator der Hervester Nisthilfe, am Brauckweg gewartet haben.

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Blick vom Hubsteiger ins Storchennest: Zwei Jungvögel leben noch.

Ringmeister Michael Joebgens konnte nur noch zwei Jungstörche kennzeichnen.

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