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Fortschritt auf der Riesen-Baustelle in Lippramsdorf

Sand kommt über Bandbrücke zu neuen Deichen

Lippramsdorf Um für Sicherheit von schwerer Brücke zu sorgen, werden besondere Maßnahmen getroffen.

Sand kommt über Bandbrücke zu neuen Deichen

Auf diesem Foto ist das gelagerte Material für die zukünftige Bandförderanlage zu sehen – zwischen der Lippramsdorfer Straße und der Wulfener Straße. Rupert Oberhäuser Foto: Rupert Oberhäuser

Die Baustelle der neuen Hochwasserschutzdeiche an der Lippe in Lippramsdorf und Marl lässt immer mehr die riesenhafte Dimension des Projekts erkennen. Denn inzwischen hat der Bau des Deichkörpers begonnen.

Zum aktuellen Stand schreibt Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes, in einem Blog: „Nachdem monatelang die sogenannte Ausgleichsschicht als Fundament des zukünftigen Norddeichs hergestellt wurde, haben wir jetzt damit begonnen, den eigentlichen Deichkörper aufzuschütten.“ 884.000 Kubikmeter Boden sind insgesamt in diesem Deichabschnitt nötig, davon sind rund 150.000 Kubikmeter Ausgleichsschicht und 130.000 Kubikmeter Deichkörper-Material bereits eingebaut. In den nächsten Monaten wird der Norddeich zwischen Lippramsdorf-Freiheit und der Siedlung Mersch immer weiter wachsen – die Endhöhe beträgt 14 Meter.

Die meisten Bodenmassen werden per Schiff über den Wesel-Datteln-Kanal transportiert und gegenüber dem früheren Hafen der Zeche Auguste Viktoria abgeladen. Von dort aus geht es derzeit noch per Lkw über die Lippramsdorfer Straße und die Zechenstraße von AV 8 auf die Nordseite der Lippe. Das wird sich in Kürze ändern.

„Ab Juni fördert ein über hundert Meter langes Förderband die Böden auf direktem Weg über die Lippe – eigens dafür bauen wir eine große Bandbrücke über den Fluss“, erklärt Michael Steinbach. Weil die Brücke ein beträchtliches Gewicht haben wird, braucht sie auch richtige Fundamente. Diese sind derzeit in Arbeit: Bohrpfähle aus Stahlbeton werden in den Boden gerammt, daneben sind schon die Teile gelagert, aus denen die Brücke montiert wird.

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