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WGH macht sich weiter für Lippefähre stark

FLAESHEIM Die Oelder Brücke in Lippramsdorf wird abgerissen. Die WGH hat alternativ die Einrichtung einer Fähre über die Lippe vorgeschlagen. Für den Tourismus könnte man auch eine Fähre über die Lippe in Flaesheim einrichten.

WGH macht sich weiter für Lippefähre stark

Um über eine mögliche handbetriebene Fähre über die Lippe bei Flaesheim zu diskutieren, trafen sich am Samstagvormittag Mitglieder der WGH an der Marina in Flaesheim.

Um diese Themen ging es am vergangenen Samstag bei einer Radtour der WGH entlang der Lippe zur Flaesheimer Marina.

Touristische Zwecke

Die Aufmerksamkeit galt ganz der Lippe. Bei einem Stopp in Höhe der Schleuse ging es darum, die Frage zu klären, ob eine Fähre über die Lippe, in erster Linie zu touristischen Zwecken, an dieser Stelle Sinn mache. „Genau hier eine Fähre über die Lippe einzurichten, bietet sich an, weil der Übergang über den Kanal durch die Schleuse gesichert ist und weil vom gegenüberliegenden Lippeufer ein Spazierweg aus Westrup schon fast bis an die Lippe heranreicht“, erklärte WGH-Fraktionsvorsitzender Ludwig Deitermann.

Alternativort

Als Alternativort für eine Lippefähre käme Westleven in Frage. Das würde jedoch nur Sinn machen, wenn gleichzeitig Fahrradwege angelegt würden, schließlich handelt es sich bei den dortigen Lippewiesen um ein Naturschutzgebiet.

Abriss der Oelder Brücke

Ursprünglich war die Überlegung zur Einrichtung einer Lippefähre aus einem ganz praktischen Hintergrund entstanden. Es steht ja fest, dass die Oelder Brücke am Oelder Weg in Lippramsdorf über die Lippe nicht wieder saniert wird. Jahrelang hatte die Brücke vor allem Mitarbeitern der Chemischen Werke (Evonik) als Nordzugang gedient. Viele Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad aus Haltern oder aus Reken zur Arbeit gekommen waren, konnten sich somit die rund zehn Kilometer lange Umrundung des Werksgeländes ersparen. Diesen Umweg müssen sie jetzt in Kauf nehmen, was wohl die meisten Mitarbeiter dazu veranlassen wird, nicht mehr mit dem Fahrrad, sondern mit dem Auto zur Arbeit zu kommen.

Keine Aktionen

Weder die Marler Verwaltung noch das Industrieunternehmen Evonik noch die Stadt Haltern zeigten sich bereit, in Sanierungsmaßnahmen für die Oelder Brücke zu investieren, die in Folge dessen abgerissen wird. Daher der Vorschlag der WGH, an dieser Stelle eine handbetriebene Fähre einzurichten. Enttäuscht zeigten sich die WGH-Mitglieder ob der mangelnden Motivation der Betroffenen. „Es haben keine Unterschriftenaktionen oder dergleichen zum Erhalt der Brücke stattgefunden“, sagte Ludwig Deitermann. „Was Lippramsdorf betrifft, wäre es am besten, wenn die Brücke saniert würde“, wünschen sich die WGH-Mitglieder. „Haltern hat sich doch den Tourismus auf die Fahne geschrieben. Eine Fähre über die Lippe bei Lippramsdorf oder Flaesheim würde da doch gut ins Bild passen“, waren sie sich einig, bevor sie sich wieder in die Fahrradsättel schwangen.

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