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Drei Tage Venedig in Heek

Heek Der Canal Grande fließt mitten durch Heek. An den roten Backsteingiebel des Eppingschen Hofes schließen die weißen Marmorfassaden der Venezianischen Palazzi nahtlos an - vorausgesetzt, der Betrachter blickt im richtigen Winkel auf Theresia Menkers Eiswagen.

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Theresia Menker aus Vreden (l.) besucht die Heeker Sommerkirmes bereits seit 35 Jahren, Margret Epping (2. v. l.) ist immerhin schon acht Jahre dabei. Premiere haben die Tochter und Vater Eickenberg.

Der Giebel des Eppingschen Hofes schließt fast nahtlos an die Palazzi in Venedig an. Statt des Gesangs der Gondolieri klingen allerdings gestern und heute noch die Kommandos der Schausteller über den Platz, die ihre Fahrgeschäfte aufbauen. MLZ Fotos (2) Lüttich-Gür

Das bunt bemalte Gefährt mit dem süßen Inhalt parkt direkt gegenüber der bronzenen Schlöffkenfigur - am Eingang zu einer anderen Welt: farbiger, lustiger, aufregender, lebendiger, geselliger: Die traditionelle Sommerkirmes, die die Schausteller seit gestern aufbauen, will zumindest ein Wochenende lang Urlaub vom Alltag bieten.

Und Theresia Menker ist dabei - wie schon seit mehr als 35 Jahren. "Die Heeker Sommerkirmes habe ich fest im Programm", erzählt die Vredenerin. Über die Jahre hat sie - immer von ihrem Eiswagen aus, der stets an der gleichen Stelle parkt - ihre Heeker Gäste groß werden sehen. Die Kinder von damals bestellen heute immer noch die cremigen Klassiker Vanille, Schoko und Erdbeere - nur inzwischen auch zusätzlich für ihre eigenen Kinder. Auch auf der anderen Seite der Eistheke hat sich in den zurückliegenden Jahren manches verändert: Erst war Menker Mitarbeiterin, dann selbst Betriebsinhaberin, einst hatte sie ihre damals kleine Tochter dabei - "und jetzt helfen mir schon die Enkel mit".

Familiensinn schreiben alle Schausteller groß, die ihre Geschäfte auf dem Marktplatz aufbauen. Auch Margret Epping aus Asbeck, die ab Samstag Würstchen, Schnitzel und andere Imbiss-Gerichte serviert: "Das ist Ronja", stellt sie das kleine Mädchen auf ihrem Arm vor. Und wer weiß? Vielleicht wird ihre Enkelin in 20 Jahren in Omas Fußstapfen treten. Für die junge Besitzerin des Crepes-Stand Eickenberg schräg gegenüber war das keine Frage: "Ich bin mit Kirmes und Volksfesten groß geworden", erzählt sie - und damit, dass sie und ihre Familie immer arbeiten, wenn andere feiern - dieses Mal zwischen dem Autoscooter und Canal Grande. sy-

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Theresia Menker aus Vreden (l.) besucht die Heeker Sommerkirmes bereits seit 35 Jahren, Margret Epping (2. v. l.) ist immerhin schon acht Jahre dabei. Premiere haben die Tochter und Vater Eickenberg.

Der Giebel des Eppingschen Hofes schließt fast nahtlos an die Palazzi in Venedig an. Statt des Gesangs der Gondolieri klingen allerdings gestern und heute noch die Kommandos der Schausteller über den Platz, die ihre Fahrgeschäfte aufbauen. MLZ Fotos (2) Lüttich-Gür

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