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Pfarrei Heilig Kreuz Heek stellt Pastoralplan auf

Ein Plan für alle

Heek Es ist das erste Mal, dass die Pfarrei Heilig Kreuz Heek einen Pastoralplan aufstellt. Und das war mit zahlreichen Treffen in den letzten zwei Jahren verbunden. Herausgekommen sind viele Ideen, Perspektiven und Visionen.

Ein Plan für alle

Das Team, das am Pastoralplan mitgewirkt hat (v.l.): Thomas Schabbing, Pater Joy Madassery, Uwe Bröker, Jösef Lösing, Heinz Oergel, Maria Eveld, Pfarrer Josef Leyer, Gabi Wolters und Susanne Buesge. Es fehlen Diakon Harald Schneider und Stefanie Eißing. Foto: privat

Eine Gemeinde muss leben. Von innen heraus. Nicht mit Doktrinen, die von außen aufgestülpt werden. Sie muss selber Ideen, Perspektiven, Visionen entwickeln“, sind sich Pfarrer Josef Leyer und seine Mitstreiter einig, die jetzt gemeinsam den Pastoralplan der Kirchengemeinde Heilig Kreuz entwickelt haben. Pastoralplan – das Wort an sich wirkt im ersten Moment eigentlich genau wie das Gegenteil dessen, was Josef Leyer damit im Sinn hat. „Nein, hinter dem Pastoralplan verbirgt sich nur der Begriff für eine Arbeitshilfe, anhand derer wir jetzt gemeinsam geschaut haben: Wo stehen wir, wo wollen wir hin, welche Herausforderungen müssen wir annehmen und was macht eigentlich die Identität unserer Gemeinde aus?“, beschreibt Josef Leyer. „Es ist ein Grundgerüst“, so ergänzt Gabi Wolters vom Pfarrgemeinderat, „das jetzt mit einzelnen Laufbrettern gefüllt werden soll. Wir haben dazu alle Schubladen einmal aufgemacht und gründlich ausgeputzt. Den Inhalt zu sortieren und neu hineinzulegen, ist jetzt Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger in Heek, Nienborg und Ahle, die sich mit einbringen wollen. Und gerne auch sollen.“

Tempo des Umbruchs

Es soll zusammenwachsen, was bisher gefühlt nicht zusammengehört. „Wir haben das Kreuz der Fusion und die Fusion im Zeichen des Kreuzes erlebt. Wir erleben seit der Fusion ein unglaubliches Tempo des Umbruchs, der Veränderung und der Mobilität. Auch bei uns haben Menschen den unmittelbaren Bezug zu einem Leben aus dem Glauben verloren, wie er früher besonders auf dem Lande gepflegt wurde“, hat der Arbeitskreis deshalb extra mit ins Vorwort aufgenommen. Aber auch die deutliche Hoffnung damit verknüpft: „Gemeinsam sind wir stark: Eine Pfarrei – drei Gemeinden. Verschiedenheit belebt – eine Pfarrei – drei Gemeinden.“

„Es ist das erste Mal, dass wir solch einen Pastoralplan aufstellen“, sagt Josef Leyer. „Und es war mit unendlich vielen Treffen in den letzten zwei Jahren verbunden“, ergänzt Gabi Wolters. Festgeschrieben ist damit aber noch nichts: „Der Plan soll regelmäßig überprüft, gerne ergänzt oder auch geändert werden“, ist sich das Team der Mitwirkenden einig.

Zwei Ausführungen

Die Gemeindemitglieder erhalten den Plan seit Ostern kostenlos in zwei verschiedenen Ausführungen zur Verfügung gestellt: Einmal als Faltblatt – klein und handlich – einmal als vom Stadtlohner Uwe Espeter gestaltete über 30-seitige Broschüre, in der auch aktiv gearbeitet werden kann. „Das Kreuz als Wegweiser nehmend, lässt sich schon alleine mit dem Wort viel verbinden. Das Ankreuzen, zum Beispiel“, erklärt Josef Leyer.

„Ankreuzen, Aufkreuzen – mehr daraus machen“ lässt sich in diesem Sinne etwa mit der Liste, auf der der Leser für sich auswählen kann, welche Inhalte er mit Kirche und Gemeinde verbindet: Spiritualität, Liturgie – oder Kultur und Bildung, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

„Klar ist allen Beteiligten, dass der Pastoralplan nur gelebt werden kann, wenn alle mitmachen und ihn alle mittragen“, betonen Josef Leyer und Gabi Wolters. Vielleicht, so verbinden die Akteure damit die Hoffnung, erlebten die Menschen dann das gleiche wie das Autorenteam selbst: „Wir haben uns noch nie so aktiv mit dem Gemeindeleben befasst wie bei der Erarbeitung dieses Planes. Es war eine anstrengende, aber auch sehr spannende Zeit.“

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