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Landjugend Nienborg ohne Nachwuchssorgen

KLJB trotzt dem Trend zum Mitgliederschwund

Nienborg Die Nienborger Landjugend schwimmt gegen den Strom des Mitgliederschwunds in den Vereinen. Sie freut sich jedes Jahr über Neuzugänge.

KLJB trotzt dem Trend zum Mitgliederschwund

Die Vorsitzenden Jonas Leveling und Nadine Schulze-Wilmert präsentieren die Trikots der KLJB Nienborg. Foto: Mareike Meiring

Erst 15 Neulinge 2016, 18 im vergangenen Jahr und nun 14 neue Gesichter: Von Mitgliederschwund ist bei der Nienborger Landjugend keine Spur. Ganz im Gegenteil: Die Mitgliederzahl wächst, mittlerweile liegt sie bei rund 140. Woher kommt es, dass die Bewegung noch immer bei so vielen Nienborgern Anklang findet, während andere Vereine vergebens um neue Mitglieder kämpfen? Die beiden Vorsitzenden Jonas Leveling und Nadine Schulze-Wilmert gucken sich auf diese Frage nur kurz an, lächeln und meinen: „Gute Frage.“ Eine passgenaue Erklärung haben auch sie nicht parat.

Es ist wohl die Summe aus vielen Teilen, die zu dem Erfolg beiträgt. „Jeder kennt etwa die Landjugendfeiern oder war schon einmal bei einer“, meint Nadine Schulze-Wilmert. Und damit kennt auch fast jeder direkt den Verein. Zudem gibt es so einige Cliquen, die geschlossen in die Bewegung eintreten und dort noch auf neue Freunde treffen.

Werbetrommel gerührt


Und dann wirbt die Landjugend auch eifrig um Mitglieder. In dem Jahr, in dem man 16 Jahre alt wird, kann man in die KLJB eintreten, dieses Mal war das der Geburtsjahrgang 2002. So bekamen alle angehenden 16-jährigen Nienborger von der Landjugend einen persönlichen Brief nach Hause geschickt. Wenig später trat rund ein Drittel von ihnen auch ein.

Ob die Mitglieder nun vom Land oder aus dem Dorf kommen – das sei völlig unwichtig, sind sich die beiden Vorsitzenden einig. Zwar kommen sie beide vom Hof, die eine aus Wichum, der andere aus der Wext. Doch das sei wohl eher Zufall, meinen sie. „Das Dorf ist ja auch ein wenig Land. Hier kennt ja eh fast jeder jeden. Da ist die Gemeinschaft allgemein groß“, sagt die 21-jährige Vorstandsfrau.

Eltern im Verein

Den Posten hat sie vor einem Jahr von ihrer Schwester übernommen, zuvor war sie bereits Schriftführerin. Sowohl ihr Vater wie auch Jonas Levelings Vater waren früher ebenfalls Mitglied in der Landjugend, schon seit nunmehr 63 Jahren gehört die KLJB fest zum Nienborger Vereinsleben.

Auch untereinander sind die Landjugenden gut vernetzt. Zur „Night of the Proms“ oder dem Bezirksquizturnier etwa kommen die Bewegungen aus der Umgebung auf Bezirksebene regelmäßig zusammen, „da kennt man immer auch ein paar Leute aus der Region“, sagt Jonas Leveling.

Alter einziges Manko

Nur ein Manko gebe es noch, erzählt Nadine Schulze-Wilmert: „Die aktiven Mitglieder gehören meist eher zur unteren Altersklasse, so ab 21 Jahren ist für viele Schluss“, hat die angehende Krankenschwester beobachtet. Das sei schade, findet sie, das passende Rezept dagegen hat sie allerdings noch nicht gefunden. Dafür denkt sie selbst als 21-Jährige noch nicht ans Aufhören – ebenso wenig wie ihr drei Jahre jüngerer Vorstandskollege.

Für dieses Jahr haben sie sich dagegen schon ein paar Dinge vorgenommen: Neben dem Höketurnier und der Planwagenfahrt zum Düstermühlenmarkt überlegt die KLJB, zur Fußball-WM zum Rudelgucken einzuladen. Ebenso soll es eine kleine Länderreise geben. „Man zieht von Hof zu Hof und auf jedem Hof gibt es Besonderheiten aus einem Land, etwa bestimmte Getränke oder etwas zu essen“, sagt Jonas Leveling. Bei so einer Idee kommt es ihnen dann doch zu Gute, dass einige ihrer Mitglieder auf dem Land wohnen, sagt Nadine Schulze-Wilmert. „Da hat man eben noch bessere Möglichkeiten, sich zu treffen.“

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