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Ascheberger Tafel bringt Hilfe zu den Menschen

ASCHEBERG Im vergangenen November wurde die Ascheberger Tafel gegründet. Sie verfolgt ein einfaches Prinzip: Gespendete Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, werden zu einem symbolischen Preis an bedürftige Menschen abgegeben.

Ascheberger Tafel bringt Hilfe zu den Menschen

Ascheberger Tafel: Viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich bei der Warenanahme in der Lagerhalle auf dem Betriebsgelände hinter der Post an der Nordweststraße. Hier werden frische Erdbeeren gewaschen und sortiert.

Die Arbeit der Tafel wird ausschließlich durch Spenden getragen. „Es zeigt sich reges Interesse an der Ascheberger Tafel. Einige Bürger sprachen uns auch an, ob sie ebenfalls ehrenamtlich mitwirken können“, berichtete Joachim Syrig, Mitglied des Organisationsteams.

An der Tafel wirken rund 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit, wobei derzeit noch nach Fahrern und Packern für die Warenan- und abnahme gesucht werde. „Ehrenamtliche Helfer sind bei uns herzlich willkommen“, sagte Adolf Johannes Kalfhues, Einrichtungsleiter im Sozialwerk St. Georg im Katharinenstift.

Am Mittwoch wurde das neue Lager für den dortigen Verkauf hergerichtet und eingeräumt. Viele helfende Hände waren vor Ort im Einsatz, um in Zukunft für etwa 35 Haushalte Päckchen mit Lebensmitteln vorzubereiten. „Es dürften um die 100 Personen sein, die von der Tafel versorgt werden“, erklärte Joachim Syrig, „das muss sich alles erst einmal einspielen“.

Individuelle Päckchen

Die Mitarbeiter der Tafel erhalten vorab Listen mit Informationen über die Familien und Haushalte. Zum Beispiel wird ihnen mitgeteilt, ob sie auf eventuelle Allergien achten müssen. „Dann haben wir die Möglichkeit, die Päckchen individuell zusammenzustellen“, berichtete Einrichtungsleiter Kalfhues.

Transport-Pkw und Kühlzelle fehlen

Allerdings fehle es noch an einigen Ecken und Kanten: Die Tafel hat lediglich einen Pkw, um die Waren zu transportieren. „Das ist bei 860 Kilogramm Lebensmittel, die ich heute aus Lüdinghausen abgeholt habe, nicht immer so einfach“, stöhnte Joachim Syrig. Auch müsse ein Teil der Ware kühl gelagert werden – die Tafel hoffe in den nächsten Wochen auf eine begehbare Kühlzelle.

„Alles hat irgendwann mal seinen Anfang“, ist sich Syrig sicher, „es geht eben nicht von Null auf Hundert!“. Das Projekt bräuchte entsprechend Zeit zur Entwicklung. Deshalb sind die Verantwortlichen der Ascheberger Tafel sehr froh, dass künftig etwa einige hundert Brote im Monat angeliefert werden.

Das Unternehmen Wepu-Brot aus dem Münsterland stellt diese Leistung auf die Beine. „Eine tolle Geste“, schwärmte Adolf Johannes Kalfhues. Für die Tafel gibt es daher nur ein Ziel: Den Blick nach vorne richten, helfen und Menschen in Not glücklich machen.

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