Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Ascheberg verzichtet auf Glyphosat

Kein Pestizid-Einsatz mehr gegen den Bärenklau

Ascheberg Seit Jahren wurde das Pestizidmittel Glyphosat nur noch für die Bekämpfung der giftigen Herkulesstaude verwendet. Jetzt soll es in der Gemeinde Ascheberg überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen. Einen dürfte diese Entscheidung ganz besonders freuen.

Kein Pestizid-Einsatz mehr gegen den Bärenklau

Die Gemeinde Ascheberg will zur Vernichtung des giftigen Bärenklaus in Zukunft auf Glyphosat verzichten. Foto: picture alliance

Der Bauhof der Gemeinde Ascheberg darf künftig kein Glyphosat mehr nutzen. Darauf haben sich die Sitzungsmitglieder des jüngsten Bau-, Planungs- und Umweltausschusses geeinigt. Damit folgen sie dem Antrag von Hubertus Beckmann, Ratsmitglied der Grünen, der in der Vergangenheit immer wieder auf das Thema aufmerksam machte – und nun einen Erfolg verzeichnete.

„Mit gutem Beispiel vorangehen“

Schon zuvor hätten die Verantwortlichen des Bauhofes das Herbizid ausschließlich auf nicht-öffentlichen Gebieten eingesetzt, um die giftige Herkulesstaude zu bekämpfen. Die auch Bärenklau genannte Pflanze käme generell nur noch vereinzelt in Seiten- oder Außenbereichen der Gemeinde vor, erklärt Christian Scheipers vom Tiefbauamt der Gemeinde Ascheberg.

Dort könnten die Mitarbeiter des Bauhofes die Herkulesstaude künftig etwa mit einem Bagger ausgraben. Scheipers rechnet mit ein bis zwei Einsätzen im Jahr.

Ascheberg Biologen warnen vor dem Riesenbären-Klau. Die Grünen vor Glyphosat, das in der Gemeinde Ascheberg zur Bekämpfung der giftigen Pflanzenart eingesetzt wird. Naturschützer warnen vor dem Artensterben. Ein Teufelskreis. Wo beginnt der Artenschutz?mehr...

„Ich finde es gut, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen und auf den Einsatz von Glyphosat verzichten“, sagt er. Er stellt aber auch klar, dass der Eindruck, der Bauhof würde mit Glyphosat-Spritzen durch die Gemeinde gehen, realitätsfremd sei.

Umso wichtiger sei es jetzt, ein Zeichen gegen das Unkrautvernichtungsmittel zu setzen. Der Restbestand von etwa einem halben Liter Glyphosat sei bereits vernichtet worden, so Scheipers.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

„Stadtradeln“ 2018 erstmals in Ascheberg

Ascheberg fährt 14.697 Kilometer mit dem Rad

Ascheberg Die Radfahrer der Gemeinde Ascheberg haben bei der Klima-Aktion „Stadtradeln“ vom 1. bis zum 21. Mai insgesamt 14.697 Kilometer zurückgelegt. Der Platz, den Ascheberg damit unter den neun teilnehmenden Kreiskommunen belegt, ist allerdings weniger erfreulich.mehr...

Nach schwerem Verkehrsunfall auf der B54 bei Herbern

Einjähriges Kind schwebt weiter in Lebensgefahr

Herbern Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B54 zwischen Werne und Herbern schwebt ein einjähriges Kind weiter in Lebensgefahr. Die anderen vier schwer verletzten Personen werden noch intensivmedizinisch behandelt. Am Dienstagabend waren zwei Autos auf der Landstraße frontal zusammengestoßen. Die Ermittlungen dauern an.mehr...

Kita-Kinder helfen im Bauerngarten Herbern aus

Kleine Helfer packen im Bauerngarten kräftig mit an

Herbern Tatkräftige Unterstützung: Neun Kinder der Bauernhof-AG der Kita St. Hildegardis packten nun fleißig mit an, um den Bauerngarten des Heimatvereins Herbern zu bepflanzen. Am Ende gab es für die kleinen Helfer auch ein Geschenk.mehr...

Geplanter Neubau der Fachklinik Release in Herbern

„Nach den Sommerferien wollen wir abreißen“

Herbern Noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich für den Neubau der Fachklinik Release gesetzt werden. Klinikleiter Denis Schinner zeigt sich optimistisch. Allerdings hat der Kreis Coesfeld bis jetzt noch nicht sein „Go“ erteilt.mehr...

Friedhof in Ascheberg verunstaltet

Polizei: „Verharmlosen wollen wir das nicht“

Ascheberg Mit einem bizarren Zeichen haben Unbekannte den Ascheberger Friedhof verunstaltet. Die Polizei ermittelt nun wegen Störung der Totenruhe. Friedhofsgärtner Bernd Heitmann hat das Symbol entdeckt. „In meinen 25 Jahren als Friedhofsgärtner habe ich so etwas noch nicht erlebt“, sagt er.mehr...

Jugend- und Integrationstreff in Herbern

Soziales Bürgerhaus öffnet mitten im Herberner Ortskern

Herbern Die ehemalige Metzgerei Berger an der Südstraße in Herbern hat sich in ein modernes Haus für viele soziale Gruppen verwandelt. Zur Eröffnung knallten am Donnerstag die Sektkorken. Hier gibt es die Fotos.mehr...