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Neues Fahrzeug für den Löschzug Herbern

Langes Warten auf Hilfeleistungslöschfahrzeug hat ein Ende

Herbern Nach drei Jahren Planung, Ausschreibung und Ausführung steht das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Herbern vor der Übergabe. Bei der Überführung war ein Überraschungsgast dabei.

Langes Warten auf Hilfeleistungslöschfahrzeug hat ein Ende

Die Kameraden des Herberner Löschzugs holten ihr neues Hilfeleistungslöschfahrzeug am Donnerstag aus Ulm ab. Foto: Feuerwehr

Bevor die Kameraden des Löschzugs Herbern ihr neues Fahrzeug abholen konnten, sind insgesamt drei Jahre vergangen. Am Donnerstag war es endlich soweit. Die Herberner Kameraden fuhren nach Ulm, um sich beim Feuerwehr-Aufbauhersteller Magirus mit ihrem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug vertraut zu machen und es anschließend mitzunehmen.

Lange Fertigungsdauer

Nach der rund anderthalbjährigen Planungs- und Ausschreibungsphase sowie weiteren anderthalbjährigen Fertigungsdauer erfolgte am Donnerstag die Detailabnahme und am Freitag die technische Einweisung in die Bedienung und Wartung des Fahrzeugs. Zwischendurch nahmen die Fahrzeugbauer noch letzte Änderungen am Fahrzeug vor.

Drei Tage später, am Samstag, überführten die Kameraden dann das Fahrzeug von Ulm nach Herbern und trafen schließlich nach neun Stunden Fahrtzeit am späten Nachmittag ein. Zur Feier des Tages holten sie noch Bürgermeister Dr. Bert Risthaus in Ascheberg ab.

Fahrzeug wird schnellstmöglich in Dienst gestellt

Die Freude in Herbern war groß. Am Feuerwehrgerätehaus erwarteten die daheimgebliebenen Kameraden mit ihren Familien und zahlreichen interessierten Bürgern die Reisenden. Bei schönstem Wetter konnten sich alle einen ersten Eindruck vom neuen Fahrzeug machen.

„Wir werden es schnellstmöglich einsatzbereit in Dienst stellen“, sagte Löschzugführer Lothar Sendermann. Er hatte gemeinsam mit dem stellvertretenden Wehrführer Daniel Heitbaum und weiteren Feuerwehrleuten das Fahrzeug in Ulm abgeholt. In den nächsten Tagen werden die Kameraden in die Technik des neuen Fahrzeugs eingewiesen und der Wagen selbst wird mit einigen Gerätschaften bestückt.

Ein hochmodernes Fahrzeug

Der Löschzugführer freute sich darüber, dass nach so langer Planungs- und Umsetzungszeit die Gerätschaften von zwei Einsatzfahrzeugen auf ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug zusammengeführt werden können. Zahlreiche bestehende Gerätschaften werden übernommen, um neue Geräte ergänzt und auf einem hochmodernen Fahrzeug untergebracht. „Damit können wir unsere Arbeit noch effizienter und sicherer ausführen“, sagte Heitbaum.

Damit sei die Umsetzung der Modernisierung der gesamten Feuerwehr Ascheberg wieder ein Stück weiter.

Neues Hilfeleistungslöchfahrzeug für den Löschzug

Wie sieht das neue Fahrzeug des Löschzuges Herbern aus? Das wollten viele Bürger wissen und kamen zum Gerätehaus als das Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Ulm antraf.
Mit einem großen Bahnhof empfingen die Herberner die Kameraden. Sie hatten das neue Löschfahrzeug aus Ulm abgeholt.
Das neue Fahrzeug (l.) neben einem Bulli
In den nächsten Tagen werden die Kameraden in die Technik des neuen Fahrzeugs eingewiesen.
Der neue Wagen wird noch mit weiteren Geräten bestückt.
Einige Kameraden hatten das neue Löschfahrzeug aus Ulm abgeholt.
Viele Herberner schauten sich gleich das neue Fahrzeug an.
Die Verantwortlichen des Löschzuges erklärten die Technik hinter dem hochmodernen Fahrzeug.
Auch der Nachwuchs war an dem neuen Fahrzeug interessiert.
Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug könne der Löschzug die Arbeit noch effizienter und sicherer ausführen, erklärte Wehrführer Daniel Heitbaum.

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