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Neues Familienzentrum: Arbeiten am Konzept

HERBERN Der Hildegardis Kindergarten und St. Benedikt Kindergarten wurden vom Jugendhilfeausschuss in Coesfeld für die Teilnahme am Landesprojekt „Familienzentrum“ ausgewählt. Für die beiden Einrichtungen beginnt nun erst die eigentliche Arbeit.

Neues Familienzentrum: Arbeiten am Konzept

Ulrike Büker (Leiterin Kita St. Benedikt) und Ulla Bubolz (Leiterin St. Hildegardis Kindergarten) (v.l.) sind auf dem Weg zu einem gemeinsamen Familienzentrum.

„Einiges haben wir im Vorfeld bereits auf den Weg gebracht, aber nun müssen wir ein eigenes Konzept stricken“, sind sich Ulrike Büker (Leiterin Kita St. Benedikt) und Ulla Bubolz (Leiterin St. Hildegardis Kindergarten) einig.

Hier wollen sie auch auf Bewährtes zurückgreifen und bereits bestehende Angebote wie z.B. die Kurberatung, die alle zwei Wochen dienstags von 14.15 Uhr bis 16 Uhr im Hildegardis Kindergarten stattfindet, weiter ausbauen und festigen.

Beruf und Familie vereinbaren 

„Das Familienzentrum bedeutet für uns eine Zusammenschließung beider Einrichtungen zu einem Verbund-Familienzentrum“, bringt es Büker auf den Punkt. Das neue Familienzentrum in Herbern soll Kinder und Familien unterstützen und durch bedarfsgerechte Betreuungsangebote die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sichern.

„Wir bieten Angebote, die alle Familien ansprechen sollen“, betont Ulla Bubolz. Das Duo hat schon bestimmte Vorstellungen, wie sich der Alltag als Familienzentrum künftig gestaltet. So sollen zunächst einmal Kooperationspartner installiert werden. 

Zusammenarbeit mit Vereinen 

Bereits in der Vergangenheit arbeitete der Verbund mit Vereinen wie der Familienbildungsstätte zusammen. Hier könnten sie sich eine Kooperation gut vorstellen. Auch aus der guten Zusammenarbeit mit Ascheberg können sie profitieren. Die haben u.a. eine Hebamme mit ins Boot genommen. „Zudem bietet unser Elterncafé übergreifend zu bestimmten Themen Vorträge an, das wollen wir ebenfalls ausbauen“, so Büker.

 Für die Zertifizierung, die in einem Jahr vorgenommen werden soll, gilt es, noch viel abzuarbeiten. Im August wollen sich die beiden Einrichtungen mit ihrem Träger, der Pfarrgemeinde St. Benedikt, zusammensetzten, um den Ist-und den Sollzustand auszuarbeiten.

Bis zu diesem Termin arbeiten sie weiter an der Bedarfsermittlung. „Dabei spielt sicherlich die Randbetreuung eine Rolle“, weiß Ulrike Büker, dass oftmals längere Betreuungszeiten gewünscht werden.

Unterbringung in den Sommerferien

Für die Sommerferien hält der Verbund bereits eine Lösung parat. Sie haben sich die Ferien aufgeteilt. „So können Kinder bei Bedarf, wie Berufstätigkeit oder Krankheit, in der jeweils anderen Einrichtung untergebracht werden“, haben sich Bubolz und Büker überlegt

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