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Profilschule Ascheberg erhält Fördermittel

Profilschule Ascheberg investiert Geld in neues Equipment

Ascheberg. Große Freude an der Profilschule Ascheberg: Die MINT-freundliche Schule erhält einen positiven Förderbescheid über 10.000 Euro von der Karl-Kolle-Stiftung. Bereits nach der Verkündung ist klar, wie die Schulverantwortlichen die Finanzspritze einsetzen möchten.

Profilschule Ascheberg investiert Geld in neues Equipment

Professor Winfried Pinninghoff, Vorsitzender des Kuratoriums der Karl-Kolle-Stiftung (l.), überbrachte die positive Nachricht über den Förderbescheid persönlich. Mit der Finanzspritze möchten die Verantwortlichen der Profilschule Ascheberg neue Lego-Roboter kaufen. Foto: Claudia Hurek

Die Profilschule Ascheberg kann sich über eine Finanzspritze der Karl-Kolle-Stiftung freuen. Warum die Einrichtung den positiven Förderbescheid über 10.000 Euro erhält, erklärte Professor Winfried Pinninghoff, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, bei der Übergabe: „Wir brauchen Menschen, die den jungen Leuten Wissen vermitteln, die das Erlernte dann mit Überzeugung umsetzen. Genau das haben wir hier gefunden.“

Programmierbare Lego-Roboter

Am Montagvormittag erhielt Jens Dunkel, Schulleiter der Profilschule Ascheberg, den positiven Förderbescheid über 10.000 Euro für die Anschaffung von programmierbaren Lego-Robotern.

Die Profilschule in Ascheberg ist als sogenannte MINT-freundliche Schule zertifiziert, hat also Schwerpunkte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und bietet unter anderem die Werkstatt „Lego-Roboter“ für die Schüler des siebten bis zehnten Jahrgangs an.

Die Schüler erhalten durch Bauen und Programmieren der Roboter einen Einblick in die Informatik. Die Lehrkräfte, die diese Werkstatt leiten, werden in speziellen Kursen weitergebildet.

Förderung des technischen Nachwuchses

Die Karl-Kolle-Stiftung wurde im Jahr 1998 von dem Dortmunder Unternehmer Karl Kolle (1913 bis 2008) gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht unter anderem die Bildung und Weiterbildung des technischen Nachwuchses zu fördern. Ein Schwerpunkt der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung in den Schulen von aktiven Roboter-Arbeitsgemeinschaften, die dann auch bereit sind, an der World Robot Olympiad (WRO) teilzunehmen.

Die WRO ist ein internationaler Roboterwettbewerb mit weltweit identischen Aufgaben. Nach den regionalen Vorentscheiden treten die besten Teams im Deutschlandfinale gegeneinander an, um sich dann im Weltfinale, welches dieses Jahr im November in Thailand stattfindet, zu beweisen.

Umständliche Handhabung gehört Vergangenheit an

Die Roboter, die bisher in der Profilschule umständlich über die Computer, die sich im Obergeschoss befinden, programmiert worden sind, aber im Untergeschoss zum Einsatz kamen, werden nun durch Roboter der neuen Generation ersetzt. Die Programmierung und Steuerung wird zukünftig über neue Tablets erfolgen, die ebenfalls dank der Förderung angeschafft werden können.

Die Bausätze für die NXT-Roboter enthalten einen Prozessor, Servomotoren, Tasten-, Ultraschall- sowie Licht- und Farbsensoren. Diese Roboter sind zum Beispiel in der Lage, Entfernungen zu bestimmen oder Hindernisse und Gegenstände aufzuspüren.

Teamwork gefragt

„Hier wird der Lerneffekt auch mit viel Spaß verbunden“, sagt Bürgermeister Dr. Bert Risthaus. „Die Schüler müssen als Team funktionieren und der Programmiererfolg ist sofort sichtbar.“

„Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Sachen“, sagt Marcel, Schüler des siebten Jahrgangs. In der Roboterwerkstatt sind erstaunlicherweise mehr Mädchen als Jungen aktiv. Einmal wöchentlich sind Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer Danny Tjandra für zwei Stunden eifrig dabei, die kleinen Roboter für die verschiedensten Aufgaben zu programmieren.

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