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Spannende Einblicke beim Tag des offenen Hofes

Landwirtschaft

Der Tag des offenen Hofes bot am Sonntag spannende Einblicke in die Landwirtschaft. Zu erfahren war etwa, was es mit einer Hackschnitzelheizung auf sich hat und warum Gülle getrennt wird.

Ascheberg

02.07.2018
Spannende Einblicke beim Tag des offenen Hofes

Großes Interesse weckte der Tag des offenen Hofes bei den Besuchern. © Michael Meyer-Weitkamp

Einen Blick hinter die Kulissen bot der Hof Hügemann in Herbern-Nordick beim Tag des offenen Hofes. Die vielen Besucher dürften am Sonntag vor allem von den Dimensionen eines solchen Hofes überwältigt gewesen sein. Denn die riesigen Landmaschinen und die Lkw haben auf dem großen Gelände keine Probleme, zu rangieren.

Bis zu 300 Besucher, so schätzt die Tochter von Bernhard Hügemann, Christina Hügemann, sollen bis zum Nachmittag auf dem Hof gewesen sein. Viele Besucher machten sich mit ihren Kindern auf Fahrrädern auf den Weg zum Hof.

Hackschnitzel zum Heizen

Dort angekommen, konnten sich die Kinder beim Ponyreiten, Einrad-Go-kart-Fahren und weiteren Aktionen austoben. Aber auch die Nachbarn, nahmen sich Zeit, tauschten sich aus und ließen sich Getränke und Waffeln schmecken.

Weiter ging es auf dem Hof von Dirk Schulze Pellengahr. Dort konnte unter anderem eine Hackschnitzelheizung besichtigt werden. Diese Heizung beheizt das betriebsinterne Nahwärmenetz für Haus, Werkstatt und Stallungen. Die Hackschnitzel stellt man mit einem Hacker her, der hauptsächlich die männlichen Besucher interessierte.

Dicke und dünne Phase der Gülle

Nicht alles lief glatt: Der Hacker war wegen eines Reifenschadens beim Besuch vor Ort schon außer Betrieb. Die Reparatur der Maschine hatte Vorrang. „So ist das halt in der Landwirtschaft, wo große Geräte im Einsatz sind, geht auch mal eine Maschine kaputt“, sagte Dirk Schulze Pellengahr.

Dann ging es zu den Güllebehältern. Die Interessierten lernten dort unter strengen Gerüchen, dass man die Gülle in dicke und dünne Phase trennt. Dadurch ist eine gezieltere Düngung der angebauten Kulturen möglich. Diese Gülle wird dann mit einem neuartigen Güllefass ausgebracht und gleichzeitig im Boden eingearbeitet.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Impressionen vom Tag des offenen Hofes

02.07.2018
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So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer gnt. Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp
So sah es beim Tag des offenen Hofes aus...© Michael Meyer-Weitkamp

Schulze Pellengahr ist auch Jäger. Von seinem neuen Hochsitz aus will er im eigenen Wald die Reh-, Dam- und Schwarzwildbestände bejagen, um eine gesunde Schalenwildpopulation zu erhalten.

Außerdem erfuhren die Besucher, dass Dirk Schulze Pellengahr sich zum Ziel gesetzt hat, sein altes Bauernhaus und seine weiteren alten Gebäude und Gemäuer im Original zu erhalten – allerdings ausgestattet mit der neuen Technik. Das erfordert eine behutsame Renovierung der alten Fachwerkbauten.

Mähdrescher im Fokus

Der letzte vor Ort inspizierte Hof am Tag des offenen Hofes, war der Hof Weckendorf in Herbern-Bakenfeld. Hier war Landtechnik der neuesten Generation ausgestellt. Ein Mähdrescher mit 10,30 Metern Schnittbreite als Mittelpunkt. Die GPS-gesteuerten Geräte wie die Pflanzenschutzspritze und die Sämaschine stellten sich als Publikumsmagnete heraus – auch bei den Berufskollegen von Heiner Weckendorf.

Die Schlepper vor der Pflanzenschutzspritze und der Sämaschine durften von den Kindern bestiegen werden, was diese ausgiebig auch nutzten. Die Pflanzenschutzspritze heißt allerdings nur noch so. Mittlerweile verwendet man sie überwiegend für die Flüssigdüngeraufbringung.