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Stau-Ende zu spät erkannt: LKW-Fahrer schwer verletzt

MÜNSTER/ASCHEBERG Eine Person ist am Dienstagmittag bei einem Unfall auf der Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Ascheberg und dem Autobahnkreuz Münster-Süd in Richtung Bremen schwer verletzt worden.

Ein 43-jähriger Lastwagenfahrer aus Raesfeld im Kreis Borken war gegen 12.42 Uhr mit einem offenen Muldenkipper, der mit Schotter beladen war, auf dem Weg in Richtung Norden. Vor einer Baustelle hatte sich ein Rückstau gebildet.

Der Fahrer erkannte das Stau-Ende zu spät, bremste voll ab, prallte seitlich noch gegen einen am Stau-Ende stehenden Lastwagen eines 60-jährigen Fahrers aus Hörstel im Kreis Steinfurt. Dann kam er nach rechts von der Fahrbahn ab.

Fahrer eingeklemmt

Der Lastwagen prallte gegen die Schutzplanke und blieb dort dann mit starken Beschädigungen stehen. Der Fahrer wurde schwer verletzt in seinem Führerhaus eingeklemmt.

Die Feuerwehr Ascheberg, die mit insgesamt 24 Angehörigen vor Ort erschien, konnte den Fahrer nach etwa 30 Minuten aus dem zerstörten Führerhaus befreien. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 125 000 Euro geschätzt.

Rechter Fahrstreifen gesperrt

Der Verkehr wurde für etwa ein einhalb Stunden an der Anschlussstelle Ascheberg abgeleitet. Es entstand ein Rückstau von etwa sechs Kilometern Länge. Die Bergung des Lastwagens wurde auf Dienstagabend 20.30 Uhr verschoben. In Anbetracht des einsetzenden Berufsverkehrs entschieden sich die verantwortlichen Parteien darauf, die Bergung in die verkehrsärmere Zeit zu verlegen. Dafür wird mindestens der rechte Fahrstreifen gesperrt bleiben. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

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