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Medizinische Untersuchung

Keine Hinweise auf Moderhinke bei Muffelwild

HALTERN Ob die in der Haard ausgesetzten Mufflons tatsächlich an der "Moderhinke" erkrankt waren, ist noch ungeklärt. Dr. Alexander Weiss vom Veterinäruntersuchungsamt Münster führt derzeit eine letzte Untersuchung durch.

Keine Hinweise auf Moderhinke bei Muffelwild

Am Hinterlauf des am 6. Januar in der Haard geschossenen Muffelschafs sind deutlich die Spuren der Moderhinke erkennbar. Ein Ergebnis des Chemischen Veterinä- und Untersungsamtes in Münster liegt zurzeit noch nicht vor.

Anfang nächster Woche (ab 19. Januar), so denkt er, wird er einen Befund an den Forsthof des Regionalverbandes Ruhr übermitteln können. „Bis jetzt habe ich keine Symptome für die Krankheit entdeckt“, sagte Dr. Weiss, Fachmann für Parasitologie, am Donnerstag, 15. Januar, gegenüber der Halterner Zeitung.

Starke Schädigungen

Acht Mufflons waren am 28. November letzten Jahres erstmals in der Haard gesichtet worden. Inzwischen sind fünf bei Ansitz- und Drückjagden erlegt worden. Oberforstrat Kersten Blaschczok hatte die Hinterläufe des am 6. Januar in der Haard geschossenen Mufflons ans Veterinäruntersuchungsamt Münster geschickt. Auffällig ist bei den erlegten Wildschafen, dass deren Klauen starke Schädigungen aufweisen.

Klauen stark verändert

Tote Mufflons waren offenbar krank

HALTERN Interessante Wendung im Fall der ausgesetzten Mufflons: Wie der RVR nun im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte, litten die abgeschossenen Tiere wohl an einer Krankheit, die über kurz oder lang zum Tod der Wildschafe geführt hätte. Auch der genaue Herkunftsort der Tiere steht nun fest.mehr...

Die sind nicht unbedingt auf die Moderhinke zurückzuführen, wie Dr. Weiss erklärt. Weiden die Mufflons auf weichen Böden, leiden die Klauen und neigen zu Infektionskrankheiten. Die Klauen müssten, um die Tiere gesund zu halten, regelmäßig geschnitten werden.

Jagd in der Schonzeit

Die drei noch lebenden Mufflons streifen noch durch die Wälder der Haard. Bis zum 31. Januar ist die Jagd auf sie offen, dann beginnt die Schonzeit. Der RVR könnte einen Antrag bei der Unteren Jagdbehörde stellen, sie auch außerhalb dieser Schonzeit zu bejagen.

Kersten Blaschczok geht aber erst einmal davon aus, dass das Muffelwild bis dahin erlegt ist. 


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