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Ein wilder Ritt: 2000 kamen zum Ruhrpott-Rodeo

KIRCHHELLEN Ein wilder Ritt wurde am Wochenende am Flugplatz Schwarze Heide veranstaltet. Das Ruhrpott-Rodeo hatte zum Tanz geladen.

Ein wilder Ritt: 2000 kamen zum Ruhrpott-Rodeo

In den Umbaupausen wurde der "King of Rodeo" gesucht.

Dieses Jahr wurde das Punk- und Rockfestival zum ersten Mal am neuen Veranstaltungsort ausgerichtet und etwa 2000 Punker, Skins und Musikbegeisterten hatten den Weg dorthin gefunden.

Bereits am Freitag fiel die Deutsch-Punkband „Fahnenflucht“ wegen Krankheit aus und am Samstag hatte sich auch noch ElFisch, der Sänger der Lokalmatadore, krank gemeldet. „Betontod“ sprangen für die Kollegen ein.

Nachdem „Dritte Wahl“ mit ihrem schnellen und aggressiven Punkrock die Zuschauer zu heftigen Bewegungen motivieren konnte, wurde es bei den Oldschool-Punks von Reagan Youth und den Göttern der Parodie, den Kassierern, richtig heiß vor der Bühne. Der Headliner am Freitag, „Demented are Go“, musste dann nur noch abräumen.

Bier-Nachschub aus den Supermärkten

Die Wut und COR startete den Samstag, wobei es zunächst wieder erstaunlich ruhig blieb vor der Bühne. Viele der aus ganz Deutschland angereisten Fans versorgten sich derweil mit Biernachschub aus den Kirchhellener Supermärkten. Sigue Sigue Sputnik aus England passten musikalisch nicht ganz zu der Veranstaltung, doch sie sorgten mit ihrem 80er Jahre New Wave für gute Laune. Beim Nachfolger Loikaemie war dann auch wieder ordentlich Bewegung vor der Bühne.

Deadline aus London waren eines der musikalischen Highlights des Festivals und wurden trotzdem nur von wenigen Fans gefeiert, allerdings euphorisch. Da wurde fast jeder Song mitgesungen.

Von der Sondaschule

The Meteors eröffneten das Abschlussprogramm am Samstagabend, bevor es hieß: „Wir sind von der Sondaschule!!“ und die Ska-Punks ungebändigte Tanzwut auslösten. Headliner am Samstag waren die Punks der ersten Stunde, die „Buzzcocks“, und räumten mit schnellem und melodischem Punkrock ab.

Das Festival ging sehr friedlich über die Bühne und die ganz Harten feierten noch die ganze Nacht bei der Aftershowparty. 

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