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Holzschuhmacher in Asbeck

Samstag 28. April 2018 - Der Familienname Hölscher verweist schon auf den Beruf des Holzschuhmachers. In der Familie Hölscher in Asbeck wird er seit Generationen ausgeübt. Bernd Hölscher zeigt, in welchen Schritten ein Paar Holzschuhe in seiner Werkstatt entsteht. Hier stehen Maschinen, die schon Museumswert haben.

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In der Holzschuhwerkstatt (v. l.): Bernd, Marion, Maike, Sebastian und Ewald Hölscher. Sie freuen sich auf die Schnadgänger, die am 1. Mai auf ihrem Hof rasten werden. (5) von Wangenheim
In der Holzschuhwerkstatt (v. l.): Bernd, Marion, Maike, Sebastian und Ewald Hölscher. Sie freuen sich auf die Schnadgänger, die am 1. Mai auf ihrem Hof rasten werden. (5) von Wangenheim

Foto: Ronny von Wangenheim

Mit Pappelholzstämmen fängt alles an.
Mit Pappelholzstämmen fängt alles an.

Foto: Ronny von Wangenheim

Bernd Hölscher sägt aus einem Stamm mehrere gleich große Stücke.
Bernd Hölscher sägt aus einem Stamm mehrere gleich große Stücke.

Foto: Ronny von Wangenheim

Grob werden zwei Holzstücke vorgesägt. Es wird immer ein Paar hergestellt.
Grob werden zwei Holzstücke vorgesägt. Es wird immer ein Paar hergestellt.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.
Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.
Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.

Das Gussmodell gibt die Form vor.
Das Gussmodell gibt die Form vor.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die Säge kreischt, die Späne fliegen, langsam schält sich die Grundform des Schuhs heraus.
Die Säge kreischt, die Späne fliegen, langsam schält sich die Grundform des Schuhs heraus.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die Kopiermaschine stammt aus den 1930er-Jahren.
Die Kopiermaschine stammt aus den 1930er-Jahren.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die Werkstatt könnte gut in einem Museum stehen.
Die Werkstatt könnte gut in einem Museum stehen.

Foto: Ronny von Wangenheim

Jetzt sind die Schuhe groß vorgeformt.
Jetzt sind die Schuhe groß vorgeformt.

Foto: Ronny von Wangenheim

Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.
Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.

Foto: Ronny von Wangenheim

Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.Man sieht, wie die Holzabfälle immer mehr werden...
Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.Man sieht, wie die Holzabfälle immer mehr werden...

Foto: Ronny von Wangenheim

...und am Ende herausfallen. Ein dritter Schritt ist die Nachputzmaschine, die ähnlich funktioniert, nur feiner arbeitet.
...und am Ende herausfallen. Ein dritter Schritt ist die Nachputzmaschine, die ähnlich funktioniert, nur feiner arbeitet.

Foto: Ronny von Wangenheim

Bernd Hölscher schleift die Spitzen in die typische Form.
Bernd Hölscher schleift die Spitzen in die typische Form.

Foto: Ronny von Wangenheim

Verarbeitet wird das noch feuchte Holz. Jetzt kommen die Holzschuhe für fünf bis acht Tage in eine Trockenkammer, in der sie bei etwa 40 Grad langam ausdampfen.
Verarbeitet wird das noch feuchte Holz. Jetzt kommen die Holzschuhe für fünf bis acht Tage in eine Trockenkammer, in der sie bei etwa 40 Grad langam ausdampfen.

Foto: Ronny von Wangenheim

Erst, wenn es einen Auftrag gibt, poliert Bernd Hölscher die Holzschuhe.
Erst, wenn es einen Auftrag gibt, poliert Bernd Hölscher die Holzschuhe.

Foto: Ronny von Wangenheim

Am Ende wird  der letzte Staub abgesaugt.
Am Ende wird der letzte Staub abgesaugt.

Foto: Ronny von Wangenheim

Ein Stempel mit der Schuhgröße kommt auf die Unterseite. Von 21 bis 50 ist alles möglich.
Ein Stempel mit der Schuhgröße kommt auf die Unterseite. Von 21 bis 50 ist alles möglich.

Foto: Ronny von Wangenheim

Im Gegensatz zu den niederländischen Holzschuhen kommen im Münsterland Lederbänder auf den Schuh. das macht ihn bequemer.
Im Gegensatz zu den niederländischen Holzschuhen kommen im Münsterland Lederbänder auf den Schuh. das macht ihn bequemer.

Foto: Ronny von Wangenheim

Das Lederband wird aufgetackert.
Das Lederband wird aufgetackert.

Foto: Ronny von Wangenheim

Die fertigen Holzschuhe aus der Werkstatt von Bernd Hölscher.
Die fertigen Holzschuhe aus der Werkstatt von Bernd Hölscher.

Foto: Ronny von Wangenheim

Tochter Maike hilft und verdrahtet die beiden Schuhe zu einem Paar.
Tochter Maike hilft und verdrahtet die beiden Schuhe zu einem Paar.

Foto: Ronny von Wangenheim

Ewald Hölscher hat vor 60 Jahren seinen Meister als Holzschuhbauer gemacht. In wenigen Wochen wird er zu seinem Meisterbrief von 1958 auch noch den Diamantenen Meisterbrief erhalten.
Ewald Hölscher hat vor 60 Jahren seinen Meister als Holzschuhbauer gemacht. In wenigen Wochen wird er zu seinem Meisterbrief von 1958 auch noch den Diamantenen Meisterbrief erhalten.

Foto: Ronny von Wangenheim

In der Holzschuhwerkstatt (v. l.): Bernd, Marion, Maike, Sebastian und Ewald Hölscher. Sie freuen sich auf die Schnadgänger, die am 1. Mai auf ihrem Hof rasten werden. (5) von Wangenheim
Mit Pappelholzstämmen fängt alles an.
Bernd Hölscher sägt aus einem Stamm mehrere gleich große Stücke.
Grob werden zwei Holzstücke vorgesägt. Es wird immer ein Paar hergestellt.
Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.
Die Hölzer werden in den Kopierer eingespannt.
Das Gussmodell gibt die Form vor.
Die Säge kreischt, die Späne fliegen, langsam schält sich die Grundform des Schuhs heraus.
Die Kopiermaschine stammt aus den 1930er-Jahren.
Die Werkstatt könnte gut in einem Museum stehen.
Jetzt sind die Schuhe groß vorgeformt.
Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.
Zweite Station ist die Bohrmaschine. In der Mitte ist wieder ein Modell, ein Fühler tastet es ab, die Maschine überträgt die Bewegungen auf die beiden Löffelbohrer.Man sieht, wie die Holzabfälle immer mehr werden...
...und am Ende herausfallen. Ein dritter Schritt ist die Nachputzmaschine, die ähnlich funktioniert, nur feiner arbeitet.
Bernd Hölscher schleift die Spitzen in die typische Form.
Verarbeitet wird das noch feuchte Holz. Jetzt kommen die Holzschuhe für fünf bis acht Tage in eine Trockenkammer, in der sie bei etwa 40 Grad langam ausdampfen.
Erst, wenn es einen Auftrag gibt, poliert Bernd Hölscher die Holzschuhe.
Am Ende wird  der letzte Staub abgesaugt.
Ein Stempel mit der Schuhgröße kommt auf die Unterseite. Von 21 bis 50 ist alles möglich.
Im Gegensatz zu den niederländischen Holzschuhen kommen im Münsterland Lederbänder auf den Schuh. das macht ihn bequemer.
Das Lederband wird aufgetackert.
Die fertigen Holzschuhe aus der Werkstatt von Bernd Hölscher.
Tochter Maike hilft und verdrahtet die beiden Schuhe zu einem Paar.
Ewald Hölscher hat vor 60 Jahren seinen Meister als Holzschuhbauer gemacht. In wenigen Wochen wird er zu seinem Meisterbrief von 1958 auch noch den Diamantenen Meisterbrief erhalten.