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Rat wünscht sich mehr Sicherheit

Legden Spielplätze sind von Scherben übersät, Minderjährige zechen bis in die Nacht auf dem Legdener Schulhof, Unbekannte stecken auf dem Asbecker Sportgelände Mülltonnen in Brand: Der CDU im Rat reicht's. Sie hat die Verwaltung beauftragt, ein Sicherheitskonzept für die Gemeinde zu erarbeiten.

Rat wünscht sich mehr Sicherheit

<p>Mit dem Plastik der Mülltonne ist bei zahlreichen Kommunalpolitikern das Gefühl der Sicherheit zerflossen. Lüttich-Gür</p>

"Wir müssen dem Vandalismus und der wachsenden Besorgnis der Bürger etwas entgegen setzen", begründete Fraktionssprecher Berthold Langehaneberg den Vorstoß.

Bedarf ermitteln

Ordnungsamtsleiter Jürgen Göckemeyer sieht zwar ebenso wie die CDU eine Zunahme öffentlichen Fehlverhaltens. Regelmäßig seien die öffentlichen Plätze von Unrat und Scherben zu befreien. Von Straftaten will der Ordnungsamtsleiter in diesem Zusammenhang aber noch nicht sprechen. "Wir werden jetzt das tatsächliche Gefährdungspotenzial ermitteln", kündigte er dem Rat an, der einstimmig dem CDU-Antrag gefolgt war.

Bis dahin sei es noch zu früh, über konkrete Maßnahmen zu sprechen, wandte er sich an die UWG. Heribert Telgmann (UWG) hatte zuvor kritisiert, ihm sei die Diskussion "nicht konkret genug". Weder über die möglichen Maßnahmen noch über Kosten lasse sich in diesem frühen Stadium etwas sagen, so Göckemeyer.

Fest stehe dagegen: Mehr Überwachung der Plätze in der Öffentlichkeit sei zurzeit nicht möglich: "Das können wir personell nicht leisten", betonte der Amtsleiter. Das Ordnungsamt sei regelmäßig auch in den Abendstunden und am Wochenende in Legden unterwegs, um bei Verstößen einzugreifen. Fast immer würden er und seine drei Kollegen bei diesen Kontrollgängen auch fündig - insbesondere zurzeit auf den beiden Legdener Schulhöfen, auf denen Jugendliche gerne feuchtfröhliche Partys feierten. Dass die ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde das Mitführen von Alkohol auf öffentlichen Plätze verbiete, störe da niemanden. Wer sich eine stärkere Überwachung wünsche - sei es durch Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes oder durch Kameras an öffentlichen Gebäuden wie in Heek - , müsse auch bereits sein, dafür zu bezahlen.

Ordnungspartnerschaft

Nicht zum ersten Mal hat sich der Rat mit dem Thema Sicherheit in Legden beschäftigt. Vor mehreren Jahren hatte die Gemeinde Ordnungspartnerschaften eingerichtet: runde Tische für Sicherheit, an denen neben Vertretern der Polizei und der Gemeinde auch Anlieger sitzen. sy-

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