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Strohpresse und Traktor fallen Flammen zum Opfer

Stoppelfeld brannte

Eine defekte Strohpresse hat sich am Dienstagnachmittag im Beikelort entzündet. Am Ende stand die Presse, der Traktor und das Stoppelfeld in Flammen.

Legden

04.07.2018
Strohpresse und Traktor fallen Flammen zum Opfer

Nach gut einer Stunde hatten die Feuerwehrleute das Feuer komplett gelöscht. Foto Grothues

Der schnelle Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Legden konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Das landwirtschaftliche Gerät indes war nicht mehr zu retten. Der Sachschaden wurde in einer vorläufig ersten Schätzung auf rund 350.000 Euro beziffert. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Bein. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Traktorfahrer hatte sich beim Ausbruch der Flammen unverletzt in Sicherheit bringen können.

20-Jährige floh vor den Flammen

Der 20-jährige Traktorfahrer, dachte zunächst an eine Staubwolke, als er beim Strohpressen den Rauch über der Presse entdeckte. „Dann aber sah ich die Flammen. Ich wollte zuerst noch bis zur Straße fahren, um zu verhindern, dass das Feld in Brand gerät“, sagte er im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Doch als die Flammen hinten am Trecker hochschlugen, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich schleunigst zu Fuß in Sicherheit zu bringen.

Löscheinsatz mit Güllefass

„Bei uns ging der Alarm um 14.50 Uhr ein“, berichtet der stellvertetende Leiter der Legdener Feuerwehr, Christoph Blanke, der vor Ort Einsatzleiter war. 20 Feuerwehrleuten rückten mit fünf Einsatzfahrzeugen in den Beikelort aus. Vor Ort standen das etwa fünf Hektar große Stoppelfeld und einige Strohballen bereits lichterloh in Flammen. Eine dicke Rauchwolke stieg in den Himmel. „Wir konnten zunächst gar nicht zum Brandherd vordringen“, sagt Christoph Blanke. Mit Unterstützung eines Landwirts, der ein mit Wasser gefülltes Güllefass einsetzte, lag das Hauptaugenmerk zunächst darauf, eine Ausbreitung der Flammen auf einen nahegelegenen Wald zu verhindern.

Hydrant im Dorf genutzt

Die Feuerwehr setzte ein Tanklöschfahrzeug ein, dass sich in Pendelfahrten aus einem Hydranten im Dorf an der Stadtlohner Straße mit Wasser speiste. „Glücklicherweise liegt das Feld nur an einer Seite am Wald. Sonst wird es von Maisfeldern und der Kreisstraße begrenzt. Dadurch war die Gefahr einer Ausweitung des Feuers dort eher klein.“ Nach einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden, das Feuer war gelöscht.