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Buntes Programm füllt den Saal Reers

Jubiläum für Asbecker Frauenpower

100 Jahre besteht die Gemeinschaft der Frauen. Weil zu einer Geburtstagsfeier das richtige Outfit gehört, gab es eine besonders große Festrobe.

Asbeck

von Stefan Hubbeling

, 23.04.2018
Buntes Programm füllt den Saal Reers

Zehn Frauen trugen ein Kleid und sangen dazu. Dies und andere Beiträge sorgten für große Unterhaltung im voll besetzten Saal Reers.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Asbecker Frauengemeinschaft (AFG) kam ganz zum Schluss. Zehn Frauen schlüpften in ein riesiges Kleid, an der Spitze die Vorsitzende Annegret Kersting. „Wie eine Kleidpyramide sieht das ja aus“, hörte man staunende Kommentare in den Zuschauerreihen, während die zehn Frauen mit einigen Stimmungsliedern die Atmosphäre noch steigerten.

Es war der Abschuss eines abwechslungsreichen Programms im Festsaal von Haus Reers, an dem am Sonntag kein Stuhl leer blieb. Auftakt der Jubiläumsfeier war ein „stimmungsvolles und besinnliches Hochamt in der Kirche“, so erzählte es Vorstandsmitglied Marlies Benker. Danach ging es zum feierlichen Teil mit einem Sektempfang in den perfekt geschmückten Festsaal von Haus Reers.

Nach einem Rückblick auf die vergangenen Jahre und der Vorstellung des festlichen Tagesprogramms richteten Bürgermeister Friedhelm Kleweken und Pastor Axel Heinekamp einige Worte an die AFG-Mitglieder. Beide lobten unter anderem das gemeinnützige und sozialchristliche Engagement und den unerschütterlichen Zusammenhalt unter den Mitgliedern. „Die Sätze von dem Bürgermeister und dem Pastor haben die Stimmung im Saal nochmals angehoben, und haben uns zugleich Mut gemacht, genauso weiter zu machen“, analysierte Vorstandsmitglied anschließend Gudrun Heidbrink treffend die Worte der beiden Persönlichkeiten.

Ehrung für Vorsitzende

Geehrt wurden die verdienten Mitglieder und ehemalige Vorstandsvorsitzende Inge Eismann und Monika Kerkhoff sowie Anneliese Eynck und Hedwig Averkamp, die beide gemeinsam als Vorsitzende bis 2013 eine Doppelspitze bildeten. „Sie alle haben wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Gemeinschaft mit aktuell 245 Mitgliedern diesen Stellenwert innerhalb unserer Asbecker Gemeinde besitzt“, bedankte sich der aktuelle achtköpfige Vorstand, angeführt von Annegret Kersting, bei den geehrten Mitgliedern.

Nach dem Mittagessen wurde dann kräftig gefeiert und gelacht. Mit den Vorträgen über „Gott, wie er die Mutter erschuf“, vorgetragen von Margret Schulze-Eißing, oder über den „Frauenfußball“, passend präsentiert von Marlies Benker, brachten die Protagonisten den Saal zum Beben. „So herrlich witzig. So habe ich mich schon lange nicht mehr kaputt gelacht“, klang es aus dem Publikum.

Dazwischen lud Jan Eismann zum Rudelsingen ein. Bekannte Volkslieder, aber auch Songs aus der Popwelt wurden voller Inbrunst zusammen gesungen. „Das Lied von Klaus Lage hat nicht nur den jüngeren Mitgliedern Spaß gemacht“, war sich Annegret Kersting sicher. Nach der Handtaschenversteigerung, die stolze 330 Euro für die St. Franziskus Hospizgruppe Legden ergab, kam es zu dem Vortrag „Die Unschuld“, vorgetragen von Simone Schwartenbeck. Der Text ist Simone absolut auf den Leib geschrieben“, waren sich Marlies Benker und Gudrun Heidbrink einig. Nach dem großen Finale dann bildete ein gemütliches Kaffeetrinken den Abschluss.

So waren die Jubiläumsfeierlichkeiten der Asbecker Frauengemeinschaft ein rundum gelungener Tag, bei der sich jedes Mitglied köstlich amüsiert hat.