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Fußball: Westfalenliga 2

Der Lüner SV will in der Tabelle noch klettern

Lünen Fußball-Westfalenligist Lüner SV kann am Pfingstmontag nach dem gesicherten Klassenerhalt einige Plätze nach oben klettern. Verhindern will das allerdings ein Abstiegskandidat.

Der Lüner SV will in der Tabelle noch klettern

Adem Cabuk (r.) und der Lüner SV haben die Saison noch nicht für beendet erklärt. Foto: Foto: Ophaus

Für die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV geht es am Pfingstmontag zum Kirchhörder SC. Die Dortmunder kämpfen noch gegen den Abstieg.

32 Punkte hat Kirchhörde bisher gesammelt – das sind zwei mehr als der SV Brackel, der derzeit den 14. und ersten Abstiegsplatz der Westfalenliga 2 belegt. Zuletzt spielte der KSC allerdings sehr erfolgreich, die letzte Niederlage resultiert vom 2. April, seither ist der Gastgeber vom Montag fünf Spiele lang ungeschlagen. „Sie hatten in der Hinrunde viele Verletzte, jetzt sind wieder alle Mann an Board. Sie spielen einen guten Fußball“, sagt Lünens Trainer Mario Plechaty, der Kirchhörde auch selbst beobachtet hat.

Einstellung ist wichtig

Schwächen macht er in der Defensive aus, sagt aber: „Die Einstellung ist das Wichtigste.“ Für den Lüner SV geht es immer noch um Tabellenplätze, auch wenn er jenseits von gut und böse steht. Die Plätze sechs (39 Punkte) bis elf (36) liegen für die Lüner (37) in Reichweite – das betont auch Plechaty. Zwar merke er, dass im Training „die Luft etwas raus“ ist. Sobald es um Punkte geht, erwartet er aber die richtige Einstellung von seiner Mannschaft. Denn Plechaty ist sich sicher: „Es wird schwierig. Kirchhörde hat einen guten Lauf.“

Lüner Auswärtsschwäche

Da spielt es dem LSV nicht in die Karten, dass er auswärts ran muss. Sobald die Rot-Weißen abseits der Kampfbahn Schwansbell antreten, ist regelmäßig der Wurm drin. Nur elf ihrer 37 Zähler holten die Lüner auf fremdem Platz. „Man muss immer positiv denken, dass es bald mal besser wird“, sagt Plechaty. Er peilt einen Platz unter den ersten acht an: „Das wäre schön und mehr, als wir vor der Saison erwartet hätten.“

Fehlen werden ihm dabei eine ganze Reihe Spieler. Hakan Uzun ist nach seiner Roten Karten am Sonntag gegen Wickede gesperrt, ebenso wie Yasin Acar und Davut Denizci. Das Duo hat jeweils seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Zudem ist Matthias Drees mit Adduktorenproblemen angeschlagen, Lukas Ziegelmeir ist noch verletzt. Beim KSC kehren Leistungsträger wie Sascha Rammel, Kai Gräfenkämper und Alexander Deiters zurück. „Was die Jungs in den vergangenen Wochen geleistet haben, ist unglaublich. An uns hatte doch keiner mehr geglaubt. Ich überlege, die Elf, die in Erkenschwick 4:2 gewonnen hat, erneut aufs Feld zu schicken“, sagt KSC-Trainer Lothar Huber.
Anpfiff: Montag, 21. Mai, 17.30 Uhr, Kobbendelle 6, Dortmund

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