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Fußball: Westfalenliga 2

Ein letztes Aufbäumen beim Lüner SV

Lünen Sein Saisonziel hat Fußball-Westfalenligist Lüner SV mit dem gesicherten Klassenerhalt bereits vor Wochen erreicht. Am Sonntag will sich der LSV gegen Erkenschwick von seinen Zuschauern noch einmal vernünftig verabschieden.

Ein letztes Aufbäumen beim Lüner SV

Der Lüner SV, hier mit Yasin Acar (3. v. l.) und Fabian Pfennigstorf (r.) will sich am Sonntag mit einem Sieg gegen Erkenschwick verabschieden. Foto: Goldstein

Wenn Fußball-Westfalenligist Lüner SV am Sonntag auf die Spielvereinigung aus Erkenschwick trifft, dann geht es für beide Mannschaften bereits um nichts mehr – ein Spiel ohne großen Wert. „Die Frage ist, wie die Mannschaften das annehmen. Die Luft ist etwas raus, aber wir wollen einen guten Abschluss und den Zuschauern noch einmal ein gutes Spiel bieten“, sagt Lünens Trainer Mario Plechaty, dessen Truppe sich zum letzten Mal, nach einer Saison mit vielen Widrigkeiten, aufbäumen muss.

Nur drei Punkte

Dass es bei den Erkenschwickern auch um nicht mehr als drei Punkte geht, hätte vor ein paar Wochen noch kaum jemand für möglich gehalten. Da stand die Spielvereinigung nämlich noch mitten im Aufstiegskampf. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie sind die Gäste allerdings abgerutscht. Der Sprung auf den Relegationsplatz ist nur noch theoretisch möglich. Dazu müsste Erkenschwick (Tordifferenz, plus 12) beim LSV eine Differenz von 28 Treffern zu YEG Hassel (plus 40) aufholen.

Positiver Blick nach vorn

Trotz des wohl verpassten Aufstiegs blickt Rene Lewejohann, Trainer der Erkenschwicker positiv auf den Saisonverlauf zurück. „Als ich hier übernommen habe, habe ich eine total verunsicherte Mannschaft vorgefunden. Das, was wir geleistet haben, dass wir noch mal im Aufstiegskampf angegriffen haben, war großes Kino. Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte der Coach im Gespräch mit dem Reviersport.

Auf dem richtigen Weg ist auch der LSV wieder, der am Donnerstagabend gegen eine B-Mannschaft des SV Brackel einen 12:0-Kantersieg im Kreispokal bejubelte. „Man darf das Spiel aber nicht zu hoch hängen. Es war wichtig, dass wir uns für den Westfalenpokal qualifiziert haben“, sagt Plechaty, der am Sonntag schon für kommende Saison ein paar Dinge ausprobieren wird. Kurz vor dem Anpfiff verabschiedet der Verein zudem einige Abgänge.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

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