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Eklat im Kreistag um Besetzung der Sozialdezernentenstelle

KREIS UNNA Eklat um die Wiederbesetzung der Kreis-Sozialdezernentenstelle: Weil schon vor Ablauf der Bewerbungsfrist am Samstag der Name einer hochdekorierten Bewerberin kursierte, zog die Kandidatin am Wochenende ihre Bewerbung zurück. Ihr Name: Daniela Schneckenburger (Foto), Vorsitzende der Landesgrünen.

Eklat im Kreistag um Besetzung der Sozialdezernentenstelle

Daniela Schneckenburger.

„Ausgeplaudert“ haben sollen ihn namhafte Genossen – darunter namentlich Wolfram Kuschke, heimischer Landtagsabgeordneter. Schwere Geschütze fuhr am Dienstag in der Kreistagssitzung Grünen-Chef Herbert Goldmann gegen den Landrat wie die SPD auf. „Was hier in den letzten Tagen geschehen ist, macht mich sprachlos“, sprach er , fast könne man von einem Skandal sprechen.Dringlichkeitsantrag Erbittert wandte sich Goldmann an den Landrat. „Sie, Herr Makiolla, haben die politische Verantwortung dafür, dass diese Papiere an die Öffentlichkeit gegeben wurden.“ Der Grünen-Chef warb dringend darum, dem Dringlichkeitsantrag stattzugeben, dieses Bewerbungsverfahren stoppen. Makiolla dachte gar nicht daran. Wütende Koalition Die Kreisverwaltung hat die Schneckenburger-Interna jedenfalls nicht herausgegeben, behauptet Makiolla. Der Eklat blieb, da konnte Kreisdirektor Stratmann mit Engelszungen auf die wütenden Jamaika-Koalitionäre einreden (“wir haben 26 namhafte Bewerbungen, ich weiß gar nicht, was ich denen sagen soll - möglicherweise gibt es sogar Schadensersatzansprüche, wenn wir das Verfahren stoppen“). Makiolla selbst schwang die Sozialkeule: Für die Umsetzung der Hartz-IV-Gesetzänderung müsse er dringend jetzt diese Dezernentenstelle neu besetzen. „Ich stehe unter ganz gewaltigem Druck. Die Leidtragenden sind sonst die 40 000 Arbeitslosen.“

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