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Fußball: Auswirkungen der Liga-Reform auf BV Brambauer

LÜNEN Die Reform der Ligen-Struktur im deutschen Fußball im Sommer 2008 hat auch auf Vorjahresaufsteiger BV Brambauer 13/45 gleich direkte Auswirkungen. Die alte Spielklasse des BVB, die Verbandsliga, nennt sich ab dem 1. Juli Westfalenliga. In ihr spielen dann in weiterhin zwei Gruppen 18 statt bisher 16 Vereine.

Fußball: Auswirkungen der Liga-Reform auf BV Brambauer

Mit der Aufstockung federt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die erhöhte Zahl an Absteigern (7) aus der bisherigen Oberliga Westfalen ab. Diese wird im Sommer mit der Oberliga Nordrhein verschmelzen und dann „NRW-Liga“ heißen. Die erneute Reform der Fußball-Ligen, die dritte seit 1994, ist ein enorm komplexes Gebilde. Mit der Einführung der 3. Profiliga als Unterbau der beiden Bundesligen kommt der Deutsche Fußball-Bund einer Forderung der Vereine nach. War die bisherige zweigeteilte Regionalliga wirtschaftlich für viele Klubs ein Drahtseilakt, soll die neue dritte Spielklasse durch einen eigenen Fernsehvertrag und signifikant gesteigerte Fernsehgelder gerade den Traditionsklubs eine gesunde Heimat bieten.

Ideen zur  Umgestaltung der Landes- und Bezirksligen Doch die Einführung der 3. Liga und die der neuen dreigeteilten Regionalliga (Nord, Süd, Mitte) als neue vierte Spielklasse bildet nur den Beginn einer umfassenden Reform. Längst liegen in der Schublade des FLVW in Rohfassung Ideen zur gravierenden Umgestaltung auch der Landes- und Bezirksligen.

Fünf Landesligen und 15 Bezirksligen umfasst derzeit das FLVW-Gebiet. Um nicht nach der Einführung einer neuen dritten Klasse die Spielstärke dieser Ligen weiter zu verwässern, steht eine deutliche Verkleinerung spätestens ab 2010 auf dem Wunschzettel des FLVW-Präsidenten Hermann Korfmacher.

Es wird nicht bei der jetzigen Reform bleiben Dazu will der Verband mit einer Reform unterhalb der neuen NRW-Liga auch dem so genannten demografischen Faktor Rechnung tragen. Der besagt, dass es immer weniger Fußballer geben wird, weil es immer weniger Kinder gibt. „Schon jetzt“, hat Korfmacher vor einem Jahr auf einem Informationstreffen der jetzigen Oberligisten gesagt, „gibt es etliche C-Kreisligen, in denen wir die Staffeln nicht mehr voll bekommen.“ Siegfried Hirche, Vorsitzender des Verbands-Fußballausschusses (VFA), verrät: „Wir hatten ins Auge gefasst, schon in dieser Saison sozusagen vorsorglich aus den Bezirksligen einen Klub mehr absteigen zu lassen.“ Das Vorhaben scheiterte an dem Veto der Kreise. Auf den nächsten vier Bezirkskonferenzen steht das Thema wieder auf dem Plan. Klar ist: Es wird nicht bei der jetzigen Reform bleiben. Hirche hat erkannt: „Nur geht das nicht im Hauruck-Verfahren.“ 

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