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Jugendchor im Hansesaal: Zahlreiche Glanzlichter

LÜNEN Keine Angst vor großen Namen bewiesen die Schüler von Monika Bergmann bei ihrer Aufführung im Hansesaal. "Les Misérables“ hatte sich der Jugendchor für sein großes Projekt ausgesucht. Und mit der Musik von Claude-Michel Schönberg wurde es alles andere als armselig.

Jugendchor im Hansesaal: Zahlreiche Glanzlichter

Engagiertes Projekt einer engagierten Musikschul-Lehrerin: Monika Bergmann führte mit dem Jugendchor „Les Miserables“ im Hansesaal auf.

 Unter den Gästen begrüßte Monika Bergmann die stellvertretende Bürgermeister Annette Droege-Middel, die gleichzeitig Mutter einer Mitwirkenden war, und „viele Kommunalpolitiker“. Trotz der hochsommerlichen Witterung draußen war der Hansesaal sehr gut besetzt, während draußen erste Gewitter aufzogen wurden die Akteure drinnen stürmisch und mit viel Beifall für ihre Aufführung gefeiert.

Teuere Aufführungsrechte

Die Rechte für das ganze Musical seien zu teuer gewesen, so Monika Bergmann, so habe man sich für die Aufführung einzelner Szenen entschieden, die Musikschul-Lehrerin verband die einzelnen Bilder als Sprecherin.

Und auch beim „Orchester“ habe man sparen müssen, die Aufführung wurde begleitet vom „2-Mann-Orchester“ Michael Kuhlmann (Klavier) und Sven Thönes (Schlagzeug). Für das Bühnenbild sorgte in bewährter Zusammenarbeit Barbara Reher, für die Maske standen Therese und Michael Gresch (einmal mehr) zur Verfügung.

Mit ganzem Herzen dabei

Doch eine „sparsame Aufführung“ wurde es dann ganz und gar nicht, was die Mitwirkenden da präsentierten. Begeistert und engagiert waren sie bei der Sache, stimmlich sicher ausgebildet und schauspielerisch mit ganzem Herzen dabei, Playback hatte man sich natürlich gespart, alles live, das „2-Mann-Orchester“ ließ keine Wünsche offen, begleitete einfühlsam und aufmerksam und überbrückte die Umbaupausen.

Und hinter der Bühne, da wurde auch nicht gespart, denn da standen ganz viele Musikschüler aus anderen Chören ganz selbstverständlich bereit, um dem Jugendchor zu helfen.

Viel Beifall

Die verzweigte Geschichte vor dem Hintergrund des sozialen Elends im Paris des 19. Jahrhunderts war alles andere als sparsame leichte Kost. Sie bot zahlreiche Glanzlichter, vom „Herrn im Haus“ (Emely Otto, Kristin Tholl) bis hin zum gefühlvollen Liebeslied von Cosette (Marie-Christine Druba) und Marius (Dennis Schulze). Und so war es nicht verwunderlich, dass auch die Zuschauer am Schluss nicht sparsam waren mit Beifall.

Und vielleicht lassen sich ja bei aller Sparsamkeit auch weiterhin Wege für solche Aufführungen ebnen, damit man sich die Klage über den Verlust von kultureller Vielfalt in dieser Stadt auch eines Tages sparen kann. 

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