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Kanu: Viele Hochkaräter am Start

LÜNEN Die 37. Lüner Regatta des Kanu- und Ski- Club Lünen (KSC) war in diesem Jahr besonders für die Altersgruppen Leistungsklasse und Junioren entscheidend. Denn der Datteln-Hamm-Kanal war dieses Mal Austragungsort des HDI-Cups. Dabei werden die erfolgreichsten Sportler NRW in der Gesamtsaison ermittelt.

Kanu: Viele Hochkaräter am Start

Sonntag fand bei Sonnenschein die Ehrung der 300 Schülerspielteilnehmer statt (v. l.): Bastian Zaremba, Celina Haake, Tim Schünzel, Annika Behrendt, Nis Fischer-Neuhoff, Jan Plaacke, Jonathan Haber, Etienne Naffin mit Trainer Christoph Deuter.

Auf jeweils vier Regatten müssen sich die Sportler in den verschiedenen Altersklassen bewähren, um am Ende Sach- und Preisgelder zu erhalten.

Die Ausrichtung des HDI-Cups sorgte damit für hochkarätigen Kanurennsport an der Bergstraße. So ließ es sich der Lüner Matthias Mork, unter anderem Junioren-Europameister, nicht nehmen sein Können zu zeigen.

Zusätzlich reisen die NRW-Sportler auf Grund der zahlreichen Ehrenpreise immer gerne nach Lünen. So lässt der KSC sich nicht lumpen und setzt auf jedes Rennen einen Ehrenpreis in Form eines Pokals oder eines Sachpreises aus, während es für die älteren Sportler häufig zusätzlich Geldpreise gibt.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten neben den zahlreichen Helfern des KSC der Vereinsnachbar SV Lünen 08, der wie jedes Jahr das Schwimmbad-Gelände für die über 20 anwesenden Vereine aus ganz Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellte. Für die nötige Sicherheit auf dem Wasser sorgte die DLRG, Ortsgruppe Lünen, die glücklicherweise nur selten zum Einsatz kam. Auch Regattaarzt Tessa Ziecierski-Dingeldey hatte nur Kleinigkeiten zu verarzten.

Einen Überblick über die über 1000 Meldungen behielt das Regattabüro mit Christian Dorn, Stephan Speckmann und Frauke Börnsen, die mit einem speziellen Regatta-Verwaltungsprogramm für den reibungslosen computertechnischen Ablauf sorgten.

Und letztlich blieb dem KSC auch Wettergott Petrus wohl gesonnen und jagte erst Samstagnacht Blitze herab, als sich bereits keine Sportler mehr auf dem Wasser befanden.

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