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Klage gegen Trianel-Kraftwerk eingereicht

LÜNEN Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Montag beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen das geplante Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Eine aufschiebende Wirkung hat die Klage nicht - genau deswegen könnte es für Trianel teuer werden.

Klage gegen Trianel-Kraftwerk eingereicht

Schmiedeten die Klage-Allianz gegen das Trianel-Kraftwerk: BUND und Bürgerintitiave Kontra Kohle Kraftwerk.

Die Klage richtet sich gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg am 6. Mai erlassenen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das im Lüner Stummhafen projektierte 750 Megawatt-Kraftwerk. Unterstützt wird die Klage von der Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk (BI-KKK e.V. i.Gr.).

Kraftwerks-Gegner sind zuversichtlich

Mit der Klage wird nunmehr eine gerichtliche Überprüfung des Genehmigungsbescheides eingeleitet. BUND und die BI sind zuversichtlich, dass die Rechtswidrigkeit der Kraftwerksplanung festgestellt und das Vorhaben aufgegeben wird. Der Klage kommt zwar keine aufschiebende Wirkung zu, sollte Trianel indessen mit Baumaßnahmen beginnen, erfolgt dies vollumfänglich auf eigenes Risiko und ohne jede Rechtssicherheit vor einer späteren Abrisspflicht.

"Gesundheit der Menschen wird gefährdet"

Der BUND hält den Vorbescheid für das Steinkohlekraftwerk für rechtswidrig, da die Genehmigungsvoraussetzungen nach den Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes nicht erfüllt seien. Der Betrieb des Kraftwerks würde die Gesundheit der Menschen gefährden, erhebliche Umweltschäden durch Schadstoffeinträge mit sich bringen und wegen des CO2-Ausstoßes den Klimawandel unverantwortlich forcieren.

Der Standort des geplanten Kraftwerks:

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