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Knappenverein Altlünen-Alstedde feierte 55-Jähriges

ALSTEDDE Glück auf, der Steiger kommt! Eingeläutet mit dem traditionellen Bergmannslied, eröffnete der Knappenverein (KV) Altlünen-Alstedde die Jubiläumsfeier anlässlich des 55-jährigen Bestehens. Und ließ am Sonntag noch einen großen Festumzug folgen.

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Manfred Czogiel (Geschäftsführer des Knappenvereins), Werner Gumprich (1. Kassierer des Knappenvereins), Schirmherr Alfred Meermann sowie Stellvertretende Bürgermeisterin Annette Droege-Middel (hinten v.l.) nahmen die Ehrungen der Jubilare Heinrich Paulus, Horst Helmrich, Pfarrer Knud Drieling und Friedhelm Sobbe vor. Blandowski

Zum festlichen Umzug versammelten sich viele Gruppen in Alstedde.

Ehe jedoch im Pfarrsaal an der Waldhöhe der Show- und Fanfarenzug Alstedde mächtig Gas gab und die Kameraden standesgemäß begrüßte, trafen sich die Knappen am Vereinsbaum (Nähe Marktplatz Alstedde). Wenig später ging es weiter Richtung Ehrenmal Ecke Hünenweg/Urnenfeld. Dort legten KV-Geschäftsführer Manfred Czogiel und Alfred Meermann einen Kranz nieder.

Blick in die Vereinshistorie

Während der anschließenden Jubiläumsfeier wagten die Knappen einen Blick in die Vereinshistorie. Insbesondere die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet sowie die besonderen Ereignisse der letzten Jahrzehnte hob Czogiel hervor.

"Unserem Knappenverein ist es gelungen, mit der Ausrichtung des 4. Deutschen Bergmannstages (1978), des 10. Europäischen Knappentages (1989) und des 6. NRW-Knappentages (1998) gleich drei Großereignisse nach Lünen zu holen", resümierte ein zufriedener Czogiel. Einziger Wermutstropfen sei die in den letzten Jahren zurückgehende Mitgliederzahl. Mittlerweile stehen nur noch 165 eingetragene Mitglieder in der Vereinsliste.

Jubilarehrungen standen an

Einen weiteren großen Stellenwert nahmen im Rahmen der Veranstaltung die Jubilarehrungen ein. Mit Friedhelm Sobbe (55 Jahre Mitgliedschaft), Horst Helmrich (50 Jahre), Heinrich Paulus (25 Jahre) und Pfarrer Knud Drieling (10 Jahre) fanden nur vier von 14 möglichen Jubilaren den Weg nach Alstedde. Folgende Kameraden wurden in Abwesenheit geehrt: 55 Jahre: Eugen Dannhorst, Adolf Grundmann und Heinz Mohnke. 40 Jahre: Friedhelm Hoppenau und Sigismund Hein. 25-jährige Vereinsmitgliedschaft: Olaf Brockhaus, Siegfried Kuzdowicz, Bodo Mohr, Heinz Paus und Erhard Wünsch. Nach Auskunft von Manfred Czogiel sollen die nicht anwesenden Vereinsmitglieder in den nächsten Tagen ihre Auszeichnung erhalten.

Festreden wurden gehalten

In ihren jeweiligen Festreden gingen Alfred Meermann (eh. Alstedder Bürgermeister), Annette Droege-Middel (stell. Bürgermeisterin) und Heinz Tafel (Ehrenmitglied des Knappenvereins Altlünen-Alstedde) nochmals auf die Geschichte des traditionellen Knappenvereins ein. Mit von der Partie waren auch zahlreiche Vertreter der ortsansässigen Alstedder Vereine. Beim Festumzug waren 30 Vereine dabei

30 Vereine hatte der gastgebende Knappenverein Altlünen-Alstedde zum Festumzug durch Alstedde eingeladen, darunter befreundete Knappenvereine aus Dortmund und Unna sowie die ortsansässigen Vereine wie u.a. den Löschzug Nordlünen-Alstedde und den Schützenverein Nordlünen-Alstedde, der sich mit großer Abordnung in die „Bergparade“ einreihte, ferner die Jugend von Blau-Weiß Alstedde und die Karnevalsgesellschaft „Böse Buben“ mit ihrem Prinzenpaar. Der Umzug endete am Festplatz beim Sportplatz, wo die Spiel- und Musikzüge die Festbesucher unterhielten.

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Manfred Czogiel (Geschäftsführer des Knappenvereins), Werner Gumprich (1. Kassierer des Knappenvereins), Schirmherr Alfred Meermann sowie Stellvertretende Bürgermeisterin Annette Droege-Middel (hinten v.l.) nahmen die Ehrungen der Jubilare Heinrich Paulus, Horst Helmrich, Pfarrer Knud Drieling und Friedhelm Sobbe vor. Blandowski

Zum festlichen Umzug versammelten sich viele Gruppen in Alstedde.

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