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Kraftwerksgegner: Lüner Luft ist hoch belastet

LÜNEN Bei Staub-Emissionen und Schwermetallen sehen Kraftwerksgegner und Umweltschützer Lünen im Vergleich dramatisch, die Gesundheit gefährdend belastet. Und verlangen Konsequenzen.

Kraftwerksgegner: Lüner Luft ist hoch belastet

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„Wir reden Lünen nicht schlecht, wie uns vorgeworfen wird, Lünen ist schlecht bezüglich seiner Belastung durch Stäube und Schwermetalle“, erklärte Oliver Danne, Sprecher der Bürgerinitiative „Stoppt den Landschaftsfraß“, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Initiative „Kontra Kohle Kraftwerk“, dem Arbeitskreis Umwelt und Heimat und die Lüner Ärzte-Initiative.

Analyse der Daten

Die Umweltschützer haben das vorliegende Datenmaterial (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Landesdatenbank NRW) analysiert. Darin fließen u.a. die von den Unternehmen selbst gemeldeten Emissionen (d.h. die in die Umwelt abgegebenen Stoffe) ein. Die Initiativen verweisen darauf, dass bei Feinstaub und Gesamtstaub die Emissionen in Lünen weitaus höher seien als zum Beispiel in Großstädten wie Dortmund und Bochum.

Schwermetalle

Landesweit liege Lünen laut Danne in der Gesamtstaub-Belastung mit 412 521 Kilogramm pro Jahr auf einem traurigen Spitzenplatz. Bei den Immissionen (auf die Umwelt einwirkende Luftverunreinigungen) meldet das Landesamt für Lünen hingegen vergleichsweise unauffällige Werte im NRW-Mittelfeld. Anders bei den Schwermetallen: Die Umweltschützer verwiesen abermals auf die bekannten, zu hohen Messwerte für Blei, Cadmium, Arsen und Nickel im Umfeld der Norddeutschen Affinerie (NA). Die NA wie die Steag (Evonik) zählten zu den Hauptemittenten.

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