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Der Lüner SV siegt in der Westfalenliga

Lüner SV dreht nach Unterbrechung auf

Lünen Lange Zeit sah es so aus, also würde der Lüner SV an seiner Chancenverwertung verzweifeln. Dann blitzte es plötzlich am Himmel und die Partie gegen Erkenschwick wurde unterbrochen. Danach drehte Lünen auf.

Lüner SV dreht nach Unterbrechung auf

Yasin Acar (l.) und Kapitän Lukas Ziegelmeir feierten einen gelungenen Saisonabschluss Foto: Goldstein

Lüner SV – SE Erkenschwick 5:4 (1:2)

Das war zum Saisonabschluss noch einmal eine torreiche Partie: Mit einem 5:4-Sieg gegen die Spielvereinigung Erkenschwick hat sich Fußball-Westfalenligist Lüner SV am Sonntag in die Sommerpause verabschiedet. Die Lüner beenden die Spielzeit somit auf Tabellenplatz acht.

„Wir können mit Platz acht gut leben. Wir sind jetzt froh, dass Pause ist“, sagte LSV-Trainer Mario Plechaty nach dem Spiel. Die Partie gegen Erkenschwick gestaltete sich ein wenig wie das Spiegelbild der gesamten LSV-Saison. Wie in der aktuellen Spielzeit so gab es auch im Duell gegen Erkenschwick viele Höhen und Tiefen der Lüner.

In der Anfangsphase war der LSV zwar die bessere Mannschaft, nutzte aber seine vielen Chancen nicht aus. Adem Cabuk (5.), Samet Akyüz (12.) und Yasin Acar (30.) ließen beste Möglichkeiten aus. Auf der Gegenseite zeigte sich die LSV-Abwehr zudem nicht sattelfest. Beim Führungstreffer der Gäste entwischte Ibrahim Erdem und zog sofort ab. Can Acar – dieses Mal von Beginn an im Tor – fälschte den Ball nur ab – 0:1. Kurz vor der Pause belohnte sich der LSV dann aber endlich. Flanke Ersin Kusakci, Abschluss Cabuk – 1:1. Doch statt das Ergebnis in die Pause zu retten, fing sich Lünen direkt im Gegenzug durch Bastian Kniza den erneuten Gegentreffer und musste abermals einem Rückstand hinterherlaufen. Dann war Pause.

Lüner SV dreht nach Unterbrechung auf

Die Partie zwischen dem LSV und Erkenschwick war wegen Unwetters für 35 Minuten unterbrochen. Foto: Patrick Schröer

Direkt nach Wiederanpfiff spielte der LSV genau drei Minuten, dann unterbrach der Unparteiische Gregor Werkle die Partie für 35 Minuten. Es hagelte, es blitzte, es donnerte. Für eine gute halbe Stunde vibrierte die ganze Schwansbeller Kampfbahn. Der guten Stimmung auf der Tribüne – Erkenschwick brachte viele Zuschauer mit, die ihr Team lautstark unterstützten – tat das aber keinen Abbruch.

Nach dem erneuten Wiederanpfiff erwischte der LSV dann den eindeutig besseren Start, traf binnen 16 Minuten drei Mal und ging mit 4:2 in Führung. Yasin Acar (50.), Fabian Pfennigstorf (54.) und Ersin Kusakci (64.) waren erfolgreich. Es entwickelte sich ein munteres Toreschießen auf beiden Seiten. Erkenschwick traf noch einmal doppelt, der LSV einmal, sodass es am Ende 5:4 für die Lüner stand. „Ich bin froh, dass wir in die Sommerpause gehen“, resümierte Erkenschwicks Coach Rene Lewejohann nach dem Abpfiff der Partie.

Teams und Tore
LSV:
Acar – Malcherek, Akyüz (46. Büyükdere), Drees, Acar, Pfennigstorf (64. Speker), Denizci, Cabuk, Bozlar, Kusakci (68. Göke), Ziegelmeir
SE: Kröger – Niedrig, Konarski, Kniza, Ilias, (7. Weßendorf) Hildwein, Tottmann, Soltane (64. Gllogjani), Güven, Moughli (58. Avci), Erdem
Tore: 0:1 Erdem (30.), 1:1 Cabuk (43.), 1:2 Kniza (45.), 2:2 Acar (50.), 3:2 Pfennigstorf (54.), 4:2 Kusakci (64.), 4:3 Avci (79./FE), 5:3 Cabuk (86.), 5:4 Niedrig (88.)

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