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Lüner Strecke des Jakobsweges wird im Juli eröffnet

LÜNEN Der Weg der Jakobspilger fasziniert die Menschen seit dem Mittelalter, auch in Lünen. Am 25. Juli wird der Streckenabschnitt in Lünen eröffnet.

Lüner Strecke des Jakobsweges wird im Juli eröffnet

Pater Suitbert (l.) vom Kapuzinerkloster Werne, Horst Störmer und Heidi Vakilzadeh, Inhaberin der Lippebuchhandlung.

Der Weg durch Lünen wurde wissenschaftlich erforscht von der Altertumskommission für Westfalen, einer Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und unterstützt vom Stadtarchiv sowie dem Museum Lünen. Details zum Pilgerweg gab es Dienstag bei einem Vortrag in der Lippebuchhandlung mit rund 70 Gästen."Der Weg prägt den Menschen" „Der Weg prägt den Menschen“, sagte Pater Suitbert vom Kapuzinerkloster Werne und Vorstandsmitglied des Förderverein Jakobsweg Werne. Er wies darauf hin, dass die „Sinnsuche“ heute das größte Motiv sei. Bedeutsam seien auch Erfahrungen mit anderen Menschen. „Die Jakobswege verbinden Europa“, fasste der Pater die Grenzen überschreitenden Pilgerwanderungen zusammen. Die Hoffnung auf wunderbare Heilungen stünde heute nicht mehr so im Vordergrund, wie einst.30 Pilger beherbergt Das Kapuzinerkloster Werne habe von April bis Mai 30 Pilger beherbergt und einen Pilgerstempel ausgegeben. Die Erfahrung würde zeigen, dass die Pilger täglich 20 bis 30 Kilometer gingen mit Rucksäcken bis maximal zwölf Kilo Gewicht. „Ich hoffe, dass Sie alle auf den Weg kommen“, so Horst Störmer, Vorsitzender des Stadtverbandes für Heimatpflege, der den Weg durch Lünen skizzierte. An der Grenze zu Cappenberg soll es an der Steinsbuche vorbei zur Pfarrkirche St. Marien mit ihrer verehrten Marienfigur gehen.Taufstein zeigt Jakobus mit Muschel Ein Kleinod soll die Stadtkirche St. Georg darstellen mit ihrem Taufstein, die Jakobus den Älteren mit der Pilgermuschel am Hut zeigt. Der Jakobusweg soll auch an der Pfarrkirche Herz-Jesu sowie zum Gahmener Kamp und zur Napoleonsbuche Richtung Brechten verlaufen. Ein Infoblatt sei geplant. Die Eröffnung erfolgt am Freitag, 25. Juli mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche St. Georg und einer ausgeschilderten Wanderung. 

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