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Neuntklässler des Freiherr-vom-Stein-Gymasiums machten praktische Erfahrungen

LÜNEN „Ich will mehr lernen, damit ich Arzt werden kann.“ Dieses Fazit zog einer der Neuntklässler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums nach dem zweiwöchigen Praktikum, das er im St.-Marien-Hospital absolvierte.

Neuntklässler des Freiherr-vom-Stein-Gymasiums machten praktische Erfahrungen

In der Aula hatten die einzelnen Gruppen ihre Präsentationen zum Praktikum aufgebaut, das einen sozialen oder ökologischen Hintergrund hatte.

Zum dritten Mal mussten die Schüler der 9. Klassen sich einen Praktikumsplatz aus einem sozialen oder ökologischen Bereich suchen.

Waldschule, Stadt-Insel, Krankenhäuser, Grundschulen oder Altenheime erlebten die Mädchen und Jungen bis zum Freitag aus einer ungewohnten Sichtweise. Gestern stellten sie in der Aula ihre Erfahrungen vor. Zwei Tage lang hatten sie sich in Gruppen zusammen gesetzt, um informative Präsentationen zusammen zu stellen.

Mit vielen Infos über ihre Praktikumsstellen, Fotos und Anschauungsmaterial gaben sie Auskunft über ihre Arbeit. Die Lehrer hatten die Praktikanten vor Ort besucht, mit ihnen und den verantwortlichen Betreuern gesprochen. Alle Schüler erhalten nach den Ferien ein Gutachten über das Praktikum. In der Jahrgangsstufe 11 folgt noch ein Berufspraktikum.

Berührungsängste abbauen

Gestern aber erzählten Schülerinnen beispielsweise von der Arbeit beim Zentrum für therapeutisches Reiten. „Ziel war es, dass wir Berührungsängste gegenüber Behinderten verlieren und das ist auch gelungen“, so die Bilanz der beiden Mädchen, die die Praktikumsstelle weiterempfehlen würden.

Etwas anderes als die Anderen wollte eine Schülerin machen und bewarb sich um ein Praktikum bei einer sprachtherapeutischen Einrichtung. „Leider hatte ich nicht all zu viel zu tun, weil ich ja nicht ausgebildet bin“, erklärte sie.

Wichtigste Regel: Höflich sein und jeden grüßen

Zahlreiche Schüler hatten sich für das St.-Marien-Hospital entschieden und würden es auch den nächsten Neuntklässlern empfehlen. Auch wenn einer der Schüler das „ziemlich frühe Aufstehen“ ein bisschen monierte, die Tätigkeit selbst hat ihm gefallen. Und er kennt jetzt die „wichtigste Regel“: „Höflich sein und jeden grüßen.“

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