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Rucksack-Projekt wird fortgesetzt

LÜNEN Das Rucksack-Projekt an der Viktoria-Schule geht in die Verlängerung. Alle acht teilnehmenden Mütter wollen im nächsten Schuljahr weiter machen.

Rucksack-Projekt wird fortgesetzt

Ein Schuljahr "Rucksck-Projekt" liegt hinter ihnen. Gestern bekamen dei teilnehmenden Mütter ihre Zertifikate.

„Die Stadt hat schon Zustimmung signalisiert“, freut sich Schulleiterin Iris Sreich, die natürlich auch in der ersten Klasse des nächsten Schuljahres wieder ein Rucksack-Projekt anbieten möchte. „Wir habe sehr positive Erfahrungen gemacht.“

Inhalte auf die Schule übertragen

Eigentlich ist das Rucksack-Projekt für die Kindertagesstätten konzipiert. Eine Eins-zu-Eins-Übertragung auf die Schule funktioniert nicht. „Deshalb mussten wir die Inhalte erst an unsere Situation anpassen.“

Die Mütter haben mit ihren Kindern die Unterrichtsinhalte und Hausaufgaben zuhause zunächst in ihrer Muttersprache behandelt und dann im Unterricht auf Deutsch. Dahinter steckt die Annahme, dass jeder, der seine Muttersprache beherrscht, eine zweite Sprache schneller und einfacher lernen kann.

Mütter gehen in dieselbe Schule

Das Rucksack-Projekt an der Viktoria-Schule wurde und wird auch im nächsten Jahr von Sabine Fricke betreut. Sie wurde unterstützt von Sibel Tütüncü, die die türkischen Mütter begleitet hat. „Im Unterricht hat man ganz deutliche gemerkt, dass die Kinder sich zuhause mit den Unterrichtsinhalten befasst haben. Und natürlich waren die Kinder ganz stolz, dass ihre Mütter in dieselbe Schule gehen“, berichtet Iris Streich.

So fiel den Teilnehmerinnen der Abschied (bis nach den Sommerferien) am Mittwoch auch nicht ganz leicht. Neben der Teilnahmebescheinigung gab es noch kleine Präsente und Dankesworte mit auf den Weg.

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