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Sportler-Portrait: Uli Richter - Vom Spieler zum Trainer

LÜNEN Fast das gesamte Leben ist er dem VfL Brambauer treu. Er nahm einiges auf sich und erlitt sogar einen Schlaganfall. Doch von diesem ließ er sich ganz und gar nicht unterkriegen. Im Gegenteil. Die Rede ist vom Urgestein Ulrich „Uli“ Richter.

Sportler-Portrait: Uli Richter - Vom Spieler zum Trainer

Ulrich Richter.

Richter war bereits als Spieler und ist nun seit vielen Jahrzehnten als Trainer und Vorsitzender der Handballabteilung des VfL Brambauer aktiv. Der 48-Jährige musste in vielen Jahren einiges hinnehmen und einstecken. Unter anderem auch seinen Schlaganfall, den er 2004 bekam. Er begann seine Handballkarriere bereits in der Jugend des VfL. Mit 20 Jahren wechselte er in den Seniorenbereich als Spielertrainer und coachte dort die erste Herren-Mannschaft, die dort noch Bezirksliga spielte, fünf Jahre lang. Mit 36 Jahren wurde er Vorsitzender beim VfL. Dieses Amt nahm er zehn Jahre lang auf sich. Nach der kleinen Krise der Damen im Jahr 1998 übernahm er diese sogar noch und rettete das Team vor dem Abstieg. Er coachte die Mannschaft sieben Jahre lang.Persönlicher Rückschlag Dann, 2004, erlitt er seinen ganz persönlichen Rückschlag: Den Schlaganfall. Richter musste ab sofort sein Amt als Trainer und auch als Vorsitzender abgeben. Nach langen zwei Jahren kämpfte er sich wieder heran und ist nun, bis auf seinen gelähmten linken Arm, wieder vollkommen fit. Kurze Zeit später übernahm er als Trainer die weibliche B-Jugend und war mit dieser sehr erfolgreich in der Bezirksliga vertreten. Diese trainiert er auch noch weiterhin.Nachfolger von Hölscher  Nach dem Rücktritt von Reinhard Hölscher (privat) wurde Richter vor ein paar Wochen vom ehemaligen Vorsitzenden Frank Scheidereit gefragt, ob er nicht Lust hätte, die erste Damen wieder zu trainieren. Er sagte ihm zu und ist nun der Nachfolger von Hölscher. Doch alleine schafft er es nicht ganz. Zur Seite steht ihm der Torwarttrainer Klaus Pötter. „Ich bin sehr froh, dass Klaus zusammen mit mir die Damen coacht. Denn wegen meinem gelähmten Arm kann ich doch nicht alles allein machen, wie beispielsweise Geräte tragen oder ähnliches“, erklärt er. Das er sich gut auf diese große Arbeit vorbereitet, wird bereits in der Vorbereitung deutlich. Der Lüner hat mit seinen jetzigen zwei Mannschaften noch nicht genug. Ab sofort ist er wieder Vorsitzender - allerdings „nur“ als Stellvertreter, beim VfL. Zusammen mit Michael Huld als ersten Mann übernimmt er die Leistung des Vereins.   Hoffen auf den Aufstieg Ob das nicht zu viel wird? „Nein!“, betont er. Denn „Ich habe aufgrund meines kleinen Rückfalls bis Ende 2009 viel Zeit und werde sie auch ausgiebig nutzen“, so Richter weiter. Dass er keine Langeweile hat, beweist er bereits bei den ersten Damen. Denn er durchdachte seinen Vorbereitungsplan bestens, indem er sein Training bis zum Beginn der neuen Saison bis in alle Einzelheiten plante. Nun hofft er auch, dass er zusammen mit seiner Mannschaft vielleicht den Aufstieg in die Verbandsliga schafft.

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