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Wirtschaftsbetriebe luden die Lüner ein

LÜNEN Ein voller Erfolg war der erste Tag der offenen Tür bei den Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL). Es kamen über 2000 Besucher, darunter viele Familien mit Technik begeisterten Kindern.

Wirtschaftsbetriebe luden die Lüner ein

„Das ist toll. Noch höher!“, sagten Lea und Celina. Mit dem Hubsteiger ging es 22 Meter in die Höhe.

Sie alle schauten am Samstag dem WBL-Team auf dem Betriebshof an der Josef-Rethmann-Straße 2 nicht nur über die Schultern, sondern machten mit beim Steuern der unterschiedlichsten Geräte und Fahrzeuge.

„Der Hubsteiger ist sehr gefragt“, sagte Detlef Orgis von WBL. Kein Wunder: So konnten Schwindelfreie sich mit dem Hubsteiger, der z.B. für den Baumschnitt eingesetzt wird, bis zu 22 Meter emporheben lassen. Lea (9) und ihre Schwester Celina (8) waren begeistert, als sie den großen Betriebshof aus der Höhe besichtigten. Gerne wären sie noch höher in die Lüfte gestiegen. Das schafften aber nur die rund 1000 mit Gas gefüllten Luftballons, die bei einem Wettbewerb von den Kindern losgelassen wurden.

„Wenn man die Kinderaugen sieht, weiß man, wo das Interesse hingeht. Die Verweildauer hier ist im Durchschnitt eine Stunde“, freuten sich Stefan Jonic und Dr. Achim Grunenberg als Geschäftsführer des Gemeinschaftsunternehmens von Stadt Lünen und Remondis mit 160 Beschäftigten. Dazu zählen Auszubildende in den Bereichen Straßenbau, Gärtnerei, Kfz-Mechatronik und Verwaltung. Ob Kehrmaschinen, Großrasenmäher, Radlader, die Müllabfuhr oder Kanalkameras – die ganze Palette konnte in Aktion erlebt und vieles ausprobiert werden.

Auch die Abteilung Grünflächenpflege, sie sorgt mit ihrem 40-köpfigen Team auch für die Pflege von fünf Friedhöfen, stand bereit. Dominique (15) aus Werne „schnupperte“ bei WBL herein und sagte: „Ich mache im September hier ein Praktikum und bin überrascht, was hier alles möglich ist.“ Bernhard Pintaske kam mit seiner Frau Peggy und den Kindern. Sie sagten: „Das ist super. Sie sollten das öfter machen. Die Kinder sind sehr interessiert.“ Die WBL-Wertstoffhöfe, rund 250 Anlieferungen gibt es hier täglich, waren auch geöffnet. Auch das benachbarte Remondis-Lippewerk konnte bei einer geführten Busrundfahrt besichtigt werden. 

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