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Stadtradeln in Olfen

So ist die Zwischenbilanz beim Stadtradeln in Olfen

Viele Olfener radeln fleißig, um für die Aktion Stadtradeln Kilometer zu sammeln. Auch Dieter Beckmann steigt für die Aktion regelmäßig auf sein Rad. Auch schon ganz früh am Morgen.

So ist die Zwischenbilanz beim Stadtradeln in Olfen

Dieter Beckmann macht beim Olfener Stadtradeln mit und steigt dafür auch schon früh morgens aufs Rad.Geschwinder Foto: Sabine Geschwinder

Wenn Dieter Beckmann morgens um 5 Uhr auf sein Fahrrad steigt, muss er oft noch seine Handschuhe anziehen. Es ist noch frisch. Doch das macht nichts. „Ich bin dann allein unterwegs, das ist ja das Schöne.“ Seit das Wetter etwas schöner geworden ist, fährt Beckmann fast jeden Tag mit seinem Rad von Olfen zu seiner Arbeitsstelle in der Standortverwaltung bei Evonik in Marl.

Viele Vorteile

Eine Stunde hin, eine Stunde zurück. „Bisher hatte ich viel Glück mit dem Wetter“, sagt er. „Ein kleiner Schauer macht aber nichts.“ Es gebe ja das Regenradar auf dem Handy, danach könne man sich etwas richten. Wenn er dann nachmittags wieder auf sein Rad steige, dann beginne seine Freizeit bereits. Mit dem Auto braucht er zwar für gewöhnlich nur eine halbe Stunde, aber dafür muss er sonst immer noch zehn Minuten vom Parkplatz zur Arbeit laufen, „also ist der Unterschied gar nicht so groß“, sagt Beckmann.

Für ihn hat die Fahrt mit dem Rad nur Vorteile. Doch seit am 1. Mai die Aktion Stadtradeln in Olfen begonnen hat, hat das Fahren für den 59-Jährigen noch einen zusätzlichen Reiz bekommen. Das Gemeinschaftsgefühl gefällt ihm: „Je mehr mitradeln, desto besser“, sagt er. Zudem ist ihm ökologisches Leben wichtig. Im heimischen Garten wachsen Salate und anderes Gemüse und auf dem Dach sorgen Solaranlagen für Energie. Insgesamt haben die Olfener Radler zusammen bereits 34.113 km erradelt (Stand Freitagmittag) und somit 4844 Kilogramm CO2 eingespart. Die Berechnung basiert auf der Annahme, dass 142 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer verbraucht werden.


Freude am Wettbewerb

Für Dieter Beckmann kommt aber noch ein weiterer Reiz dazu: Der Wettbewerbsgedanke. Beckmann zieht sein Tablet hervor und schaut nach, auf welchem Platz unter Olfens Radlern er sich gerade befindet. Platz 3.

Die Nummer 1 ist aktuell Theo Sander vom ADFC Olfen. „Ich bin richtig süchtig geworden“, erzählt Sander. Er fahre jetzt wesentlich mehr, sagt er, vor allen Dingen abends ist er jetzt immer mit dem SuS Radlertreff unterwegs.

Für das Stadtradeln zieht er eine positive Zwischenbilanz: „Ich finde, in Olfen sind alle sehr aktiv dabei“, sagt Sander, im Vergleich mit anderen Städten gebe es aber noch Luft nach oben. Er glaubt, dass viele ältere Olfener sich noch scheuen würden, am Stadtradeln teilzunehmen, „man muss ja auch erst mal reinkommen“, meint Theo Sander.

Positive Zwischenbilanz

Auch Dieter Beckmann zieht eine positive Zwischenbilanz: „Ich finde die Aktion positiv“, man brauche ja auch nicht viel dafür. Nur ein Rad, das reicht. Erst am Donnerstag, auf dem Weg nach Münster zum Katholikentag habe er Radfahrer getroffen, die ebenfalls am Stadtradeln teilnehmen, viele auch mit Elektrobike. Für Radfahrer, oder solche, die sich vielleicht noch scheuen, auf das Fahrrad zu steigen hat er zwei einfach Empfehlungen: 1. Guter Luftdruck („das macht ne Menge aus“) und 2. eine Kettenschaltung („das ist auch nicht teuer“).

Das Stadtradeln läuft in Olfen jetzt noch rund eine Woche bis zum 21. Mai. Dieter Beckmann will aber danach auch noch fleißig weiter zu Arbeit fahren. Bis es friert.

Es lohnt sich, findet Beckmann, er merke schon, dass er fitter geworden sei und außerdem sagt er: „Wer Rad fährt, der ist gut drauf.“

Die offizielle Seite:
Mehr Infos und die aktuellen Ergebnisse gibt es auf www.stadtradeln.de/olfen

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