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Handball-Kreisliga

SuS Olfen trifft auf Herbede II

Olfen. Die Hinspielniederlage tat weh. Der SuS Olfen wurde regelrecht abgeschlachtet vor heimischen Publikum. Jetzt wollen die Kreisliga-Handballer es besser machen gegen den HSV Herbede II – mit einfachen Mitteln.

SuS Olfen trifft auf Herbede II

Im Hinspiel gegen den HSV Herbede II hatte der SuS Olfen, hier mit Jan Dreber (l.) und Dominik Kaschinski (r.), auch Probleme in der Deckung, kassierte 36 Gegentreffer – drei davon erzielte Dominik Filla (M.). Foto: Weitzel

Er wollte nicht daran erinnert werden. Doch er hat sich auch so schon noch viel zu gut daran erinnert. An das Hinspiel. 17:36 verlor der SuS Olfen gegen den HSV Herbede II in der Handball-Kreisliga Industrie. SuS-Trainer Michael Scholten schmerzt die Niederlage noch heute.

„Wir waren schlecht und chancenlos. Herbede hat uns richtig vorgeführt im Hinspiel, bei uns klappte nichts“, sagt Scholten nun vor der möglichen Revanche am Samstag (Anpfiff: 15.50 Uhr, Horst-Schwartz-Sporthalle, Vormholzer Ring 56, Witten-Herbede).

Dabei weiß der Olfener Coach auch schon ganz genau, was anders laufen soll. „Wir müssen erst einmal das Tor treffen“, sagt er. Ein ganz einfaches Mittel. Wer mehr Tore wirft als der Gegner, der gewinnt das Spiel. Dabei helfen sollen das Spiel gegen den TuS Hattingen III vom vergangenen Wochenende. „Wenn wir den Schwung aus diesem unglaublich tollen Spiel mitnehmen, dann hilft uns das schon ungemein“, sagt Scholten. Olfen hatte die Partie in letzter Sekunde gedreht und so zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Jetzt wartet aber ein vermeintlich noch stärkerer Gegner auf den SuS.

Vermeintlich. Denn: Herbede musste einige Niederlagen einstecken. Die Landesliga-Reserve spielt zwar immer noch oben mit in der Kreisliga Industrie. Der Aufstieg ist aber längst in weite Ferne gerückt. Dabei galt Herbede II lange Zeit als heißer Kandidat. HSV-Trainer Marko Weiß: „Wir haben etliche Spieler an unsere erste Mannschaft in der Landesliga abgegeben. Bei denen sieht es nämlich schlecht aus, die kämpfen gegen den Abstieg.“

Weiß selbst wird nur noch zwei Spiele lang die zweite Mannschaft trainieren, wechselt dann zur ersten Mannschaft des HSV. Ob er die in der Bezirksliga oder der Landesliga trainiert, ist fraglich. „Wir geben aber alles, dass unsere Erste den Verbleib in der Landesliga schafft“, so Weiß im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Folge: Ein dünner Kader in der Kreisliga.

Michael Scholten weiß das ebenfalls. „Herbede II wird eine kleine Wundertüte sein“, sagt Scholten, der am Samstag auf Damian Elsner und Torhüter Simon Steinkraus vielleicht verzichten muss. Beide sind fraglich. Ähnlich geht es dem HSV II. Marko Weiß: „Vielleicht muss ich Spieler aus unserer dritten Mannschaft mitnehmen.“

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