Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Femeiche hat jetzt ein eigenes Gästebuch

1000-jähriger Baum lockt auch internationale Gäste

Erle Der Heimatverein Erle bittet die Besucher der Femeiche um Feedback, Anregungen oder auch Kritik.

1000-jähriger Baum lockt auch internationale Gäste

„Das Herz Erles“, nennt Carlo Behler (l.) die Femeiche. Er und Bernd Frank gehören zur Natur- und Vogelschutzgruppe des Heimatvereins, die ein Gästebuch an der Eiche aufgestellt hat, das bereit rege genutzt wird. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Der kleine braune Holzkasten hat schon einige Besucher zu einem vorsichtigen Blick hinein verleitet. Seit etwa zwei Wochen steht das Kästchen neben einem Hinweisschild an der Femeiche, angebracht von der Natur- und Vogelschutzgruppe des Heimatvereins, wobei sich besonder Günther Aschenbrenner mit viel handwerklichem Geschick auszeichnete.

Im Kästchen ist ein angeschraubtes Gästebuch, das bereits rege genutzt wurde. „Da ist ja schon wieder ein neuer Eintrag“, sagt Carlo Behler, als er am Dienstag einen Blick hinein wirft. Dass die Femeiche auch ausländische Besucher anzieht, weiß Behler natürlich, aber dass unter den ersten drei Einträgen einer in Niederländisch und einer auf Englisch sein würde, hätte er nicht gedacht. Fritz und Gisela aus den Niederlanden bedankten sich beim Heimatverein für die gute Pflege, eine englischsprachige Familie nennt den Baum „impressive“: „Danke, dass sie sich um den Baum und sein Umfeld kümmern.“ In Kinderschrift hat sich Johanna im Buch verewigt: „Mein Papa und ich radeln gern hier hin.“

Übersetzung geplant

Der Kasten solle noch etwas besser gegen Witterungseinflüsse geschützt werden, sagt Behler – dazu werden bereits Pläne erarbeitet. Auch ein QR-Code an einer der Hinweistafeln wird erwogen, über den man die Hinweistexte ins Niederländische oder Englische übersetzt im Internet finden könnte.

Nicht nur Lob, sondern auch Anregungen und vielleicht sogar Kritik möchte der Heimatverein von den Besuchern. Letztlich, so Behler, gehe es um die künftige Gestaltung des Umfelds der Femeiche. „Wir hoffen, dass dieses Areal so erhalten bleibt“, sagt Behler. Abzuwarten bleibe etwa, wie es mit dem alten Pfarrhaus weitergehe, dass im Besitz der Kirchengemeinde ist und derzeit von Flüchtlingen bewohnt wird.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Raesfelder Außenbereich setzt auf schnelles Internet

81 Prozent wollen Glasfaser-Anschluss

Raesfeld 81 Prozent der 546 Haushalte im Raesfelder Außenbereich haben sich für einen Glasfaser-Anschluss entschieden. Das melden die Provider Muenet oder epcan auf ihren Internetseiten als Ergebnis der Nachfragebündelung, die am Dienstag (22. Mai) endete.mehr...

Am Pfingstwochenende in Erle

Einbrecher scheitert an Haustür

Erle Ein unbekannter Täter ist zwischen Samstag und Montag beim Versuch gescheitert, in eine Wohnung am Erler Heideweg einzudringen.mehr...

Erler Schützenfest geht über drei Tage

Das Dorf sucht einen neuen König

Erle Der Höhepunkt des Erler Schützenjahres steht am kommenden Wochenende bevor. Dann wird sich entscheiden, wer König Hans-Dieter Ebbing und Königin Manuela Radüchel ablöst.mehr...

Fahrer wurde nur leicht verletzt

Auto landete auf dem Dach

Raesfeld Auf dem Dach landete am Sonntag gegen 14.05 Uhr ein silbergrauer Opel Omega nach einem Unfall auf der B224 in Raesfeld. mehr...

Fahrer schwer verletzt

Auto wird in die Luft katapultiert

Raesfeld Schwer verletzt wurde am Samstagnachmittag der Fahrer eines Autos, das gegen 16.05 auf der Weseler Landstraße in Richtung Dingden aus bislang ungeklärter Ursache in Höhe des Pohlweges nach links von der Fahrbahn abkam und in die Luft katapultiert wurde.mehr...

Cannabisplantage in Raesfeld entdeckt

Raesfelder bauten auf Dachboden im großen Stil Marihuana an

Raesfeld Cannabispflanzen und aufbereitetes Marihuana im Wert von rund 30.000 Euro, dazu ein paar Waffen und illegal abgezapfter Strom – die Polizei hatte ziemlich viele Gründe, zwei Raesfelder festzunehmen.mehr...