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Gospelchor: Chorlorados begeisterten mit klassischen und poppigen Stücken

SCHWERTE Gute 200 Zuhörer fanden am Sonntagnachmittag den Weg in das Paul Gerhard Haus, um ein buntes Sommerkonzert des gemischten Chors Chorlorado zu hören und zu sehen. Mit einer großen Bandbreite aus geistlichen wie klassischen, folkloristischen wie poppigen Stücken von der Renaissance bis heute konnten die 30 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Frank Clemens ihr Publikum voll überzeugen.

Gospelchor: Chorlorados begeisterten mit klassischen und poppigen Stücken

Der Chor Cholorado sang im Paul-Gehardt-Haus.

Während das afrikanische Yakanaka Vhangeri zum Ende locker und natürlich stark rhythmisch vorgetragen die hoch verdiente Begeisterung beim Publikum auslöste, zeigten die klassischen Kompositionen von John Dowland im Mittelteil die wahre Stärke der Chorlorados: harmoniereicher Chorklang mit wechselnden Einsätzen der einzelnen Stimmen, die auch schon mal eine Textzeile wie „kiss me sweet“ leise zischelnd durch den Klangkörper weiterreichten.

Desgleichen sauber bewältigte der Chor die von Moll und Dur gleichermaßen durchmischte Melancholie eines Eveille-Toi von Etienne Daniel. Großartig und anrührend zugleich die Zugabe Sally Gardens. Und dann wären da noch Beatles-Klassiker wie Let it Be und Yesterday, mit denen sich der Chor in die Liste der tausendfachen Interpretationen der weltweit wohl bekanntesten Lieder der Neuzeit einschrieben. Hinzu kamen Interpretationen von den Beach Boys bis zum Musical Les Miserables.

Platz für instrumentale Vorträge

Sie sind tatsächlich bunt und rund, die Chorlorados. Stimmsicher und mit ausgewogenem Klang. Im Verlauf ihres Konzertes blieb da sogar noch Platz für instrumentale Vorträge unterschiedlicher Stile. Wie das Saxophon-Trio mit den Geschwistern Henrike und Niklas Clemens sowie Jessica Schmidt, oder die Klavier Solos von Katharina Leib oder dem jungen Moritz Sieders, oder das inspirierte Klarinetten Solo von Leonard Fischer. Die Zuhörer verbrachten einen kurzweiligen Nachmittag.

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