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Hymne des „Raucher-Clubs" feiert Weltpremiere

SCHWERTE „Tausend blaue Kringel“ kommen selbst eingefleischten Nichtrauchern über die Lippen. Fast möchte die Tresenbesatzung der „Waage“ schon in die ersten Akkorde einstimmen, die aus dem Hinterzimmer dringen. Unter größter Geheimhaltung probt das Original Ruhrtaler Moritaten-Trio Heimatscholle (vorwiegend festkochend) im leichten Marschrhythmus, die tausend blauen Kringel durch die Luft schweben zu lassen.

Hymne des „Raucher-Clubs" feiert  Weltpremiere

Das Original Ruhrtaler Moritatentrio Heimatscholle (vorwiegend festkochend) mit (v.l.) Uwe Fuhrmann, Uwe Bittner und Friedrich Kuhlmann.

Genau so, wie es der Refrain der künftigen Hymne des „Clubs für Kneipenkultur und Tabakgenuß“ beschreibt. Das Lied, das bislang noch kein Schwerter Ohr gehört hat, feiert am Samstag seine Weltpremiere. Hundert gelbe Textblätter – unterstützt vielleicht von dem einen oder anderen Veltins –  werden den Mitgliedern beim Vereinsfest im Clublokal „Zur Waage“ das Mitschmettern erleichtern

Bierchen schaden nicht beim Komponieren

Ein paar schäumende Bierchen konnten schon beim Komponieren nicht schaden. Wie die Legende weiß, soll Friedrich Kuhlmann die Noten bei einem konspirativen Treffen vor seinem Kamin aufs Papier gebracht haben. Auf dem Zettel standen schon die vier Verse, die Heimatvereins-Vorsitzender Uwe Fuhrmann so trefflich gereimt hatte. Launig erzählen sie von Friedenspfeife, Altem Fritz und Erhards Zigarre. Die Tonart C-Dur wurde nicht nur gewählt, damit jedes Vereinsmitglied mitsingen kann, ohne sich die Stimme zu verbiegen. Sie soll auch die Begleitung am Akkordeon erleichtern.

Denn nicht nur das Moritaten-Trio hofft insgeheim, dass „Waage-Wirt Hermann Kühne seine Quetschkommode auspackt. Und mit auf die Bühne steigt, um „Tausend blaue Kringel“ durch die Wirtsstube zu jagen. Bis die sagenhafte Wildsau, die vom Ölschinken auf die aufrechten Raucher herabblickt, im Dunst verschwindet.

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