Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ist das der neue Chef für das Welttheater der Straße?

Holger Ehrich gilt als Kandidat fürs Schwerter Kulturbüro

Der städtische Kulturbetrieb (KuWeBe) steht vor weitreichenden Umwälzungen. Nicht nur personell, auch über das Konzept der Anstalt öffentlichen Rechts wird diskutiert. Gestern fiel aber erstmals ein Name, wer das Ruder beim Welttheater der Straße und den Schwerter Kleinkunstwochen übernehmen soll.

Schwerte

von Heiko Mühlbauer

, 13.06.2018
Ist das der neue Chef für das Welttheater der Straße?

Beim Welttheater der Straße 2016 war der Kandidat für den Chefposten, Holger Ehrich, schon als Teil des Duos Diagonal auf der Bühne zu sehen. © Foto: Manuela Schwerte

Der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt (KuWeBe) ist im Umbau. Seit dem Rückzug der Leiterin Dr. Christine Mast ist nicht nur die Vorstandsposition derzeit unbesetzt. Nach der Kündigung von Jan Suberg ist auch das Kulturbüro ohne Chef. Dafür hatte aber der amtierende Vorstand der Einrichtung beteuert, werde es eine kurzfristige Lösung geben, zumal das Welttheater der Straße Ende August als größte Veranstaltung, die das Kulturbüro ausrichtet, ansteht.

Potenzieller Nachfolger von Jan Suberg

Als potenzieller Nachfolger für Jan Suberg wurde gestern Holger Ehrich ins Spiel gebracht. Der Mann ist seit 2006 Leiter des ComedyArts-Festival in Moers, wohnt in Bochum, ist auch Hörspielregisseur und einigen Schwertern zumindest als eine Hälfte des clownesken Duos Diagonal bekannt.

Einen Namen mochte KuWeBe-Verwaltungsvorstand Hans-Georg Winkler gestern weder dementieren noch bestätigen. Erst am Dienstag werde es eine Pressekonferenz zur Zukunft des Kulturbetriebs geben, bis dahin gelte es auch noch einiges zu klären.

Kulturbüro wieder ein Teil der Verwaltung

Das gilt nicht nur für die Stelle im Kulturbüro. Bürgermeister Dimitrios Axourgos hate im Wahlkampf keinen Hehl daraus gemacht, dass er die Kultur gerne wieder als Teil der Verwaltung sehen würde. Ein Prüfantrag an die Verwaltung soll bereits in diesem Sitzungslauf des Rates eingebracht werden. Der Inhalt: Ob und wie eine Rückführung des KuWeBes, der als Anstalt öffentlichen Rechts organisiert ist, möglich sein könnte. Winkler bestätigte zumindest das Vorliegen dieses Antrags. Einfach werde das angesichts der vielen Aspekte, die es zu berücksichtigen gelte, aber nicht werden.

In den KuWeBe hatte die Stadt einst die Volkshochschule, das Kulturbüro, die Musikschule, das Museum, und die Stadtbücherei ausgelagert.