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In Gefängniszellen

Keine rosa Wände in der JVA Ergste

SCHWERTE Rosa gestrichene Gefängniszellen sollen aggressive Gefangene beruhigen. Die Justizvollzugsanstalten (JVA) in Hagen und Dortmund haben die Wände bereits in die Farbe "Cool Down Pink" getaucht. In Schwerte sollen sie vorerst weiß bleiben.

Keine rosa Wände in der JVA Ergste

Eine rosafarbene Gefängniszelle - hier im schweizerischen Biel - gibt es zwar auch in der JVA Dortmund, in Ergste sollen die Häftlingsräume jedoch weiß bleiben..

„Wir werden unsere Hafträume nicht rosa streichen“, sagt Guido Böse, Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung in der Ergster JVA. Die Zahl der Gefangenen, die in einen besonders gesicherten Haftraum müsse, sei sehr gering. Außerdem will das Schwerter Gefängnis eine Weisung der Aufsichtsbehörde abwarten.

So sieht eine rosa Zelle aus

Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.
Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.
Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.
Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.
Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.
Bilder aus der rosafarbenen Gefängniszelle im schweizerischen Biel. Eine solche Zelle gibt es auch in der JVA Dortmund.

Ohnehin sieht Guido Böse die Idee mit den rosanen Zellen skeptisch. Er ist von der beruhigenden Wirkung der Farbe noch nicht überzeugt. Das Fundament dieser Theorie ergibt sich aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in den 1970er Jahren in den USA erlangt wurden. In der Schweiz gibt es schon seit mehreren Jahren rosafarbene Zellen.

In Schwerte werden die auffälligen Gefangenen, die sich selbst oder andere Personen verletzen wollen, ganz klassisch behandelt. Entweder, wenn sie eine Psychose haben, werden sie in die psychiatrische Abteilung verlegt. Oder sie bleiben maximal drei Tage in den besonders gesicherten Hafträumen – und die sind in einem hellen Farbton gestrichen.

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