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Kleingärtnerverein "Amsel" feiert 60. Geburtstag

SCHWERTE Der Gemüseanbau auf der eigenen kleinen Parzelle war 1948 noch überlebenswichtig. Denn in der Nachkriegszeit waren Lebensmittel knapp und man war froh selbst etwas anbauen zu können. Damals wurde aus einer Kuhweide an der Iserlohner Straße der Kleingartenverein "Am Oelpfad“.

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Beim Hochwasser der Ruhr hat Kleingartenanlage Amsel erheblichen Schaden genommen.

Die Amsel-Kleingärtner bleiben zuversichtlich.

Die Skatbrüder um Heinrich Keller waren froh damals bei der Stadt vorsprechen zu dürfen, um eine gemeinsame Kleingartenanlage zu gründen. Die sollte endlich das Grabeland ablösen, dass sie bislang an verschiedenen Stellen der Stadt bewirtschafteten.

Die Stadtverwaltung bot ihnen zunächst ein Grundstück am Holzener Weg an, dass dann aber schnell zu Bauland erklärt wurde, so dass der Kleingartenverein „Am Oelpfad“ 1952 an die Iserlohner Straße umzog. Dort galt es aus einer Kuhweide, die mit Bombentrichtern übersährt war, fruchtbare Gärten zu schaffen.

Die "Iserlohner Straße" heißt heute "Im Reiche des Wassers" und der Kleingärtnerverein heißt heute Amsel. An diesem Wochenende feiert er seinen 60. Geburtstag.  Das Festprogramm beginnt am Samstag um 10 Uhr mit einer offiziellen Eröffnung und endet am Sonntag um 20 Uhr mit einer Tanzveranstaltung auf der Festwiese oder im Vereinsheim, je nach Wetterlage.

Überschwemmungen sorgten für Arbeit

76 Kleingartenparzellen umfasst die Amsel heute. Gärten, die ihren Besitzern in letzter Zeit nicht immer nur Freude machten, denn die schöne Lage an der Ruhr forderte im vergangenen Jahr gleich dreimal Tribut.

Die Ruhr überschwemmte zahlreiche Gärten und trieb manchem der Besitzer Tränen in die Augen. Dass man sich trotzdem nicht unterkriegen ließ und wieder mit Elan an die Neugestaltung der Gärten ging, davon können sich die Besucher an den beiden Festtagen überzeugen.

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Beim Hochwasser der Ruhr hat Kleingartenanlage Amsel erheblichen Schaden genommen.

Die Amsel-Kleingärtner bleiben zuversichtlich.

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