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Rummenigge beim Rotary-Club: "Noch Hoffnung" für Deutschland

HOLZEN „Mein Geheimfavorit war immer Spanien“, erklärte Ex-Profi Michael Rummenigge als Gast des Rotary Club Schwerte im Haus Ledendecker. Auch Portugal und die Niederlande zählen zu seinen EM-Favoriten. Und Deutschland? Da sieht der Ex-Nationalspieler immerhin Hoffnung.

Rummenigge beim Rotary-Club: "Noch Hoffnung" für Deutschland

Michael Rummenigge beim MIttagessen beim Rotary-Club im Haus Ledendecker.

Direkt vom „Grottenkick“ (Rummenigge) zwischen Deutschland und Österreich in Wien war der ehemalige BVB-Lenker zum Treffen der Rotarier am Dienstag, 17. Juni, gekommen. Nach Hause hatte es Rummenigge dann nicht so weit, er wohnt seit 20 Jahren in Dortmund-Kirchhörde. Rotary-Präsident Dr. Georg Papathanassiou hatte eine Woche vor seiner Ämterübergabe an Hans-Heinrich Lindner einen hochkarätigen Gast geladen, der Besuch von „Micha“ passte glänzend in die EM-Zeit. Nach dem gemeinsamen Mittagessen unterhielt sich der Pokalsieger von 1989 und UEFA-Cup-Endspieltorschütze von 1993 in einer lockeren Talkrunde mit den Rotariern über die EM, den BVB und Fußball im allgemeinen."Wir steigern uns ja immer am Gegner..." Für die deutsche Mannschaft sieht der ehemalige Nationalspieler zumindest Hoffnung. „Wir steigern uns ja immer am Gegner...“, war seine breit grinsend vorgetragene Einschätzung der Ausgangslage vor dem Portugal-Spiel am Donnerstag. Mario Gomez hätte Rummenigge gegen Österreich nicht aufgestellt. Gegen Portugal würde er auf das Duo Klose/Podolski mit Schweinsteiger oder Hitzlsperger im Mittelfeld setzen. In Wien wurde Michael Rummenigge zuletzt wie so oft ständig mit seinem älteren Bruder verwechselt. „Damit muss man leben“, meinte der Dortmunder gestern. Als gelernter Bankkaufmann ist der 44-jährige mit seiner eigenen Fußballschule, der Agentur „Sports & Business“ und der Firma „Trendsport“ sehr aktiv, zudem betreibt er eine Soccer-Halle in Münster und ist Schirmherr des Vereins „Kinderlachen“.Rummenigge würde immer noch gern für den BVB arbeiten Offen gab Rummenigge zu, dass er seit März 2007 Gespräche mit Hans-Joachim Watzke geführt hatte und ihm auch ein 65-seitiges Konzept für die „Umstrukturierung“ des BVB vorgelegt hatte. „Leider hat er sich anders entschieden“, so Rummenigge, der ein Fußball-Lehrer-Diplom hat und für die Zukunft mit einem Job als Sportdirektor, Manager oder Trainer liebäugelt. „Sehr sympathisch“ findet der gebürtige Lippstädter den neuen BVB-Coach Jürgen Klopp. „Letztlich wird er natürlich am Erfolg gemessen. Ich hoffe aber, dass er in Dortmund eine Schonfrist bekommt“, so Rummenigge. Natürlich ist der ehemalige Bayern-München-Profi durch seinen Bruder Karl-Heinz bestens über die Situation südlich des Weißwurstäquators informiert. Sein Kommentar zum FC Bayern und Jürgen Klinsmann: „Auch da werden wir viel zu schmunzeln haben.“

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