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Kinderfest an der Rohrmeisterei in Schwerte

So viel Spaß hatten die Kinder bei Nisan 23

Schwerte Ein Fest für Kinder aus allen Ländern, ein gemeinsames großes Spaß-Haben an der Rohrmeisterei – Nisan 23 ist auch im April 2018 wieder zu einem Erfolg geworden. Wie unsere Fotos zeigen: Das lag am guten Wetter, aber auch an den Angeboten.

So viel Spaß hatten die Kinder bei Nisan 23

Mit Freiwilligen sang Angelika Fischer auf der Bühne das „Schwerte-Lied“ der Kiddys-Corner-Band. Foto: Foto: Reinhard Schmitz

Was ist Adana? Ein Fleischspieß, je zur Hälfte aus Lamm- und Rindfleisch, benannt nach einer Stadt in der Südost-Türkei. Was ist ein Pony? Keine Rasse, sondern einfach ein Pferd, dessen Rückenansatz kleiner als 1,48 Meter ist. Ein wenig zu lernen gab es so ganz nebenbei auch für die erwachsenen Besucher beim Kinderfest Nisan 23 auf dem Plateau hinter der Rohrmeisterei.

Auch wenn die Angebote – von der Kletterwand bis zum Sackhüpfen, vom Schminken bis zum Torwandschießen – natürlich in erster Linie für die jungen Besucher aufgebaut waren. Gerade so, wie es der Gründer der Türkischen Republik, Kemal Atatürk, sich vorgestellt hatte, als er den 23. April als Tag den Kindern gewidmet hatte. Mittlerweile wird er international gefeiert, in Schwerte bereits zum 14. Mal.

Nisan 23 im April 2018 in Schwerte

Eindrucksvoll waren die Tanz-Vorführungen der Tamilischen Schule.
Mit Freiwilligen sang Angelika Fischer auf der Bühne das "Schwerte-Lied" der Kiddys-Corner-Band.
Ein großes Büfett boten die Frauen vom Moscheeverein an.
Auch bunte Cakepops hatte die Helferinnen vom Alevitischen Kulturverein gebacken.
Bunte Luftballons gab es in Mengen.
Mit Adana-Spießen, halb aus Lamm, halb aus Rindfleisch, lockte der Grill des Moscheevereins.
Viel Applaus gab es für die Mitwirkenden beim Bühnenprogramm.
Sängerin Izel und Gitarristin Narin führten auch als Moderatorinnen durch das Programm.
Bei der Aufführung füllte sich der Platz vor der Bühne.
Stets umlagert war das Ponyreiten der Sonnenregen-gGmbH.
An den Tischen hinter der Rohrmeisterei wurde wurde unter freiem Himmel geschmaust und geplaudert.
Auch Brettspiele hatte das Spielmobil des Jugendamtes mitgebracht.
Um die Öse über den "heißen Draht" zu führen, ohne die Klingel auszulösen, war manchmals Mamas Hand gefragt.
Fantasievolle Gesichter entstanden beim Kinderschminken.
Eine der Hauptattraktion ist immer die große Kletterwand.
Tänze zeigten die Kinder aus den Gruppen der musikalischen Früherziehung der Musikschule.
Die Kinder der musikalischen Früherziehung aus der Musikschule lockten ein großes Publikum vor die Bühne.
Während der Aufführungen auf der Bühne wurden die Handys gezückt.
Tombolalose verkauften Bürgermeister Dimitrios Axourgos (l.) und sein Stellvertreter Jürgen Paul (r.). Einen ganzen Stapel erwarb die Vorsitzende des Integrationsrates, Aynur Akdeniz (M.), um sie an Kinder zu verschenken.

Neue Chefin und ein kleines Sicherheitskonzept

Zum ersten Mal lag die Organisation in den Händen von Heike Pohl, der neuen Geschäftsführerin des Integrationsrates. Kein Problem, hatte sie in früher doch im Kulturbüro Großveranstaltungen wie das Welttheater der Straße organisiert. „Das ist ein ganz anderes Publikum jetzt, aber schön“, sagte sie: „Es macht Spaß.“

Natürlich hatte sie auch ein kleines Sicherheitskonzept gestrickt mit Security-Mitarbeitern und Rot-Kreuz-Sanitätern im Hintergrund. Und einem Plan B in der Tasche: Bei Regen, Hagel oder Sturm war als Ausweichsquartier die benachbarte Halle 3 der Rohrmeisterei freigehalten worden.

Name des Festes stammt aus der Türkei

  • Nisan 23 ist Türkisch und heißt auf Deutsch „23. April“.
  • Dieser Tag ist in der Türkei ein offizieller Feiertag für die Kinder
  • Eingeführt wurde er schon im Jahr 1920 von durch den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk.
  • Das Ziel: Am Feiertag sollen Brüderlichkeit, Liebe und Freundschaft zwischen den Kindern gefördert werden.
  • Das Motto: „Unsere Kinder sind unsere Zukunft.“
  • Seit 1979 trägt der Feiertag den Beinamen „Internationales Kinderfest“ und wird auch in anderen Ländern gefeiert.
  • In Schwerte gab es das Fest jetzt zum 14. Mal.

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