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Tödlicher Unfall in Frankreich: Urlauber hatten Reise bei Veranstalter in Schwerte gebucht

SCHWERTE Eigentlich sollte der Name ein Spaß sein: „Never come back Journeys“. Doch für drei Teilnehmer einer Reise des gleichnamigen Schwerter Veranstalters wurde am Mittwochabend dieses Motto auf tragische Weise wahr: Sie verunglückten in der französischen Schlucht von Verdon tödlich.

Beim Durchsteigen der Verdon-Schlucht (Canyoning) wurde eine 12-köpfige Touristengruppe von einer Flutwelle erfasst. Zwei junge Frauen und ein Mann ertranken. „Ja, es handelte sich um eine Gruppe von uns“, bestätigte "Never come back Journeys"-Inhaber Michael Sinzel am Donnerstag auf Anfrage. Er war gerade auf dem Weg zum Unfallort. „Ich bin noch zu geschockt, um das weiter zu kommentieren“, erklärte er weiter.Internetseite nicht mehr im NetzDie Internetseite des Unternehmens war gestern offline geschaltet. Ein anderes Internetportal, über das auch die Reisen des Schwerter Unternehmens vermarktet werden, bietet die 12-tägige Tour für insgesamt 760 Euro an. Die Anreise erfolgt im Kleinbus, die Übernachtung auf einem Campingplatz.Reiseprogramm bestand aus Kanufahrten und Klettertouren Das Programm besteht aus Kanufahrten und Klettertouren. Dementsprechend jung ist das Publikum. Die Urlauber seien zwischen 25 und 35 Jahren alt gewesen, meldete die französische Presseagentur AFP. In Schwerte kennen viele die Firma als Veranstalter zahlreicher Jugendfreizeiten. So war Inhaber Michael Sinzel auch für die ökumenische Jugend 5,4 tätig.Eigentlich ein Revier für Anfänger - bis zum Unwetter Der Canyon gilt unter Experten eigentlich als ein gutes Kletterrevier für Anfänger. Der Bergbach, der hindurch fließt, sei normalerweise fünf bis 15 Zentimeter tief, so dass man die Schlucht gut hinabsteigen könne. Am Mittwoch regnete es aber 50 Kilometer entfernt im Einzugsgebiet. Vermutlich sei plötzlich eine zwei Meter hohe Welle entstanden, die die Gruppe mitgerissen hatte. 

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